real live jazz

Dominik Raab

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 Dominik Raab is a Jazz Drummer currently living in Cologne/Germany and an active part of the german Jazz scene. He has worked with musicians such as Jim McNeely, Don Braden, James Morrison, Nelson Faria a. o.

He worked with several large groups like the Sunday Night Orchestra, Glenn Miller Orchestra, Subway Jazz Orchestra, LJJO Hessen. Performances and tour activities in Europe and internationally (South Africa, Kyrgyztan, Poland, Cyprus, Greece)

Studies at the University of Music Würzburg (Diploma of Arts and Education) and the University of Music Nürnberg (Master Degree). His teachers included Marco Hohmann (1st!), Tommy Fischer, Bill Elgart, Dirik Schilgen, Bastian Jütte, HG Brodmann and Hannes Nied.He studied privately with Paul Höchstädter.

Several awards and prices confirm Dominik's ability to play a supporting and inspiring role as a drummer: Jugend Jazzt, Junger Münchner Jazzpreis, LAG Jazzpreis, Sparda Jazz Award, Bruno Rother Wettwerb a.o. Occasional lessons with American masters like Adam Nussbaum, Joe Farnsworth, Ari Hoenig and Carl Allen.

Instrument: drums

real live jazz Konzerte mit Dominik Raab

arrow August/02 Es sind noch Plätze frei!
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Open Air 2020 #05 | The Sunshine Quartet
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Auf Initiative von Conrad Noll hat sich das "Sunshine Quartet" für das fünfte Open Air Konzert der Reihe Real Live Jazz formiert. Das Quartett setzt sich aus den sonnigen Gemütern vier Kölner Jazzer zusammen, die ihre jahrzehntelange Bühnenerfahrung selten unter freiem Himmel gesammelt haben.

Der Name Sunshine Quartett soll die Wettergötter, egal welcher Konfession, animieren, für Sonnenschein zu sorgen.

Die Setlist ist bereits in trockenen Tüchern: Conrad Nolls Eigenkompositionen und während des Lockdowns von ihm frisch transkribierte Stücke von Oscar Pettiford, werden die frische Luft in Schwingung versetzen.

Die Besucherzahl ist beschränkt, eine persönliche Einladung per e-Mail Voraussetzung für eine Teilnahme. Die auf dieser Seite hinterlegten Rahmenbedingungen und Hygieneregeln sind unbedingt zu beachten.

Anfragen können wir ausschließlich per PN über diese Mail Adresse beantworten, mit Betreff: Open Air 2020 #05 02. August 2020

Matthias Bergmann trumpet | flügelhorn 
Gero Schipmann guitar 
Conrad Noll bass 
Dominik Raab drums 

arrow März/22 19:30 ABS
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Abgesagt - Peter Protschka "Kindred Spirits"
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Foto©GerhardRichter

Peter Protschka:"Die Musik aus der Ära Post Bop hat mich schon immer sehr fasziniert und angezogen; ich mag die Energie, den Soul, den Humor und auch den Lifestyle, die diese Stilistik prägen. Deshalb spiegelt sich auch in all meinen Jazzprojekten der Sound dieser Ära wider."

Es ist kein Projekt Peter Protschkas, das heute Abend zur Aufführung kommt. Vielmehr treffen vier Kölner Jazzer aufeinander, die Peter Protschkas Vorlieben teilen und sich bereits seit einer halben Ewigkeit kennen. In verschiedensten Formationen sind sich die heute beteiligten Musiker bereits begegnet. Sie allesamt der Post Bop Ära zuzuordnen, wäre schlicht falsch. Die Lebensläufe zeichnen ein ganz anders Bild und zeigen, dass stilistisch unterschiedlichste Wege gemeinsamen Vorlieben nicht im Wege stehen.

Eine Richtung vorzugeben, macht einfach Sinn. Vier der versiertesten Kölner Jazzer beim gegenseitigen Ausloten ihrer (Post Bop) Fähigkeiten zuzuhören, sehen wir mit Spannung entgegen. Neben Standards stehen auch Eigenkompositionen der Musiker auf dem Programm. Ein Ausscheren in andere Stilrichtungen ist damit unausweichlich, macht es aber noch einen Ticken spannender, dabei zu sein.

Peter Protschka trumpet 
Clemens Orth piano 
Christian Ramond bass 
Dominik Raab drums 

arrow März/01 19:30 ABS
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Raphael Klemm Septett
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Für ihr erstes Album, das 1959 auf den Markt hätte kommen sollen, ist diese Band ein bisschen spät dran.

Dennoch: "Old School, New Lessons" ist das Motto dieses Abends, an dem Posaunist Raphael Klemm mit seinem neuen Kölner Septett Klettenberg zur West Coast macht, den Volksgarten zum Central Park und den Chlodwigplatz zum Times Square.

Raphael Klemm ist seit 2019 Mitglied der international renommierten WDR Big Band Köln. Weitere Projekte, an denen Raphael Klemm als Leader, festes Mitglied oder Sideman beteiligt ist, sind das `Raphael Klemm Sextett´, `The Big Band Convention´, das `Subway Jazz Orchestra´, das `Jazzkombinat Hamburg´, `Joe White & The Seven Dwarfs´, das`Essen Jazz Orchestra´ und das `Grand Central Orchestra´.

Raphael Klemm trombone 
Menzel Mutzke trumpet 
Martin Gasser alto saxophone
Lennard Allkemper tenor saxophone
Heiko Bidmon bariton saxophone
Stefan Rey bass 
Dominik Raab drums 

arrow Juni/232019
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Julian Bossert Trio | CD Release | Dead Beat, Bad Deed
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"Die sich aufschaukelnde Wucht des gleichmäßig federnden Beats provoziert Melodien die noch niemand kennt, weil sie wirklich neu sind." Julian Bossert

Kraft des Kompakten

"Lakonik muss man können. Und man darf sie nicht mit Ironie verwechseln. Beides sind Künste der Anspielung und Abgrenzung. Doch die eine behält einen tiefen Ernst im Inneren, während die andere auf Distanz geht, ohne zu klären, was ihr genau am Gegenstand der Betrachtung liegt. Ein Stück wie "Feelings And Needs" könnte man beispielsweise als Ironisierung von "Body And Soul" verstehen, diese pfiffige Dreistigkeit, sowohl an die typisch balladenhafte Innerlichkeit der Interpretation anzuknüpfen, als auch harmonische Wendungen und Windungen zu übernehmen, eine Art Palimpsest der seit Coleman Hawkins immer wieder bemühten Intensität.

Oder man könnte dem "Mystery Blues" ein wenig "Line For Lyons" unterstellen, mit dem "Ha!" des Connaisseurs auf den Lippen, der den Künstler beim Adaptieren erwischt zu haben glaubt. Aber darum geht es nicht. Denn Julian Bossert, Henning Gailing und Dominik Raab legen mehr Offenherzigkeit in die Musik, als sein müsste, um dazu aus sicherer Entfernung Position zu beziehen.  [...]

Sie verzichten auf die Sicherheit des Harmonischen und spielen mit der Offenheit der Andeutungen, die sich daraus ergeben. Sie konzentrieren sich auf pointierten Swing, auf den Groove im Feinen, vor allem auf das Zusammenwirken der Charaktere, die der Musik die Anmutung des Organischen verleihen und zugleich genügend Integrität behalten, um nicht klischeehaft zu wirken.

Wieder hilft das Lakonische, Unkommentierte und bewusst Kompakte, um der Musik eine Aura der Präsenz zu verliehen. Man hört das Lächeln, aber auch die Klarheit, den Wunsch, das Ziel. Dead Beat, Bad Deed - und vielleicht ist doch auch ein Körnchen Ironie im Spiel. Ein Augenzwinkern nur."

Text©Ralf Dombrowski

Album - Dead Beat, Bad Deed - Tune: "The Golden Woman and The One In Love" - Soundcloud
Julian Bossert Trio - "Sometimes You Are A Monster" (Official Animated Music Video) - YouTube
Ralf Dombrowski - "Kraft des Kompakten" - Text in voller Länge - Julian Bossert - Homepage

Julian Bossert saxophone 
Henning Gailing bass 
Dominik Raab drums 

arrow Februar/172019
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Peter Protschka Quartett
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Die Fähigkeit zu leiden, sagt Peter Protschka, ist Teil der Grundausrüstung eines jeden "ernsthaften" Jazzmusikers. Als Beispiel dafür führt er die oft anstrengenden, zermürbenden Umstände einer Tour an, etwas, worüber die Superstars der Pop Welt kein Wort verlieren würden. Staus auf Autobahnen von einem zum nächsten Gig, der Fahrer des mit Instrumenten vollgestopften Autos ist i.d.R. der Bandleader höchst persönlich. Die Ankunft erfolgt gerade noch rechtzeitig zum Konzert, geschafft: keine Dusche, kein Essen vorher - nur Musik!

Na egal, Peter Protschka und seine Bandkollegen leben ihren Traum!

Der Kölner Musiker Peter Protschka ist einer der vielseitigsten und interessantesten deutschen Jazztrompeter der jüngeren Generation. Seine größte Leidenschaft ist Hard-Bop und Post-Bop, jene klassisch amerikanische Art Jazz zu spielen, die seit den frühen 1960er Jahren kultiviert wird und vor schierer Energie und Leidenschaft strotzt, die beinahe ausschließlich live auf der Bühne entsteht und kaum je ein Tonstudio mit ihrer wilden Schönheit beglückt. Aus diesem Grund geht Protschka regelmäßig auf Tour, allen Strapazen zum Trotz.

Die nächste Tour ist bereits in Planung. Vorab aber noch ein Heimspiel, ohne Stau, geduscht und mit vollem Magen. Beste Voraussetzungen für ein weiteres denkwürdiges Konzert im ABS.

Peter Protschka trumpet 
Clemens Orth piano 
Christian Ramond bass 
Dominik Raab drums 

arrow Dezember/302018 19:30
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DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Heiko Bidmon´s Ballroom Club
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Eine Premiere als vorgezogenes Neujahrskonzert zum Jahresausklang bei Real Live Jazz. Heiko Bidmon's Ballroom Club spielt John Kirby Klassiker im Sextett:

Klarinette, Trompete, Saxophon, Piano, Bass und Schlagzeug.

Eine Premiere, denn diesmal besteht das Programm zum ersten Mal ausschließlich aus "Chamber Jazz"-Versionen von Komponisten wie Grieg, Haydn, Beethoven, Chopin, Dvorak, Rimski-Korsakow, Schubert uvm.

Ein passendes Programm für ein Neujahrskonzert, werden diese in der Regel doch von klassischen Orchestern am ersten Sonntag im neuen Jahr gespielt. Wir verabschieden das Alte am letzten Sonntag des Jahres und begrüßen das Neue mit Neuem bevor es überhaupt angefangen hat.

Die Proben zur Premiere laufen prächtig, wie ein kurzer Mitschnitt zeigt. Zu hören ist die "Toselli Serenade", die Enrico Toselli im Jahre 1900, im Alter von 17 Jahren komponierte.

"Toselli Serenade" by Heiko Bidmon´s Ballroom Club

Heiko Bidmon clarinet
Heidi Bayer trumpet 
Johannes Ludwig saxophone 
Berthold Matschat piano 
Henning Gailing bass 
Dominik Raab drums 

arrow Mai/202018 19:30
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DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Heiko Bidmon´s Ballroom Club
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Die Musik des John Kirby Sextet ist heutzutage wahrscheinlich nur noch den frenetischsten aller Swingenthusiasten ein Begriff. Dabei war die „Biggest Little Band in the Land“ ab 1939 mit ihrem Steady Gig im New Yorker Onyx Club über 2 ½ Jahre lang die bekannteste Band auf der West 52nd Street. Die prominenten Mitglieder spielten zum Beispiel in Duke Ellingtons Orchester oder auch später mit Louis Armstrong.

Herausstechend sind die dicht orchestrierten, agilen und wohlüberlegten Arrangements, womit sich der Sound der Truppe vom Thema–Soli–Thema-Aufbau anderer Swingensembles deutlich unterscheidet. Hinzu kommt das elegante Zusammenspiel von Trompete, Klarinette und Altsaxophon, das etwas an den Cool Jazz erinnert, der allerdings erst etwa 10 Jahre später zur Blühte reift.

Ohne diese persiflieren zu wollen, wird sich spielfreudig und virtuos auch mal an Stücken von Beethoven, Chopin, Grieg, Donizetti, Dvorak, Schubert oder Tschaikowski bedient.

Das Ergebnis ist ein einzigartiger, anspruchsvoller, aber unterhaltsamer Bandsound, der nicht nur den Swingpuristen begeistert, sondern auch von Jazzneuling bis Avantgardehörer jedes Publikum mitreißt.

Heiko Bidmon clarinet
Heidi Bayer trumpet 
Johannes Ludwig alto saxophone
Gero Koerner piano 
Hendrika Entzian bass 
Dominik Raab drums 

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