real live jazz

real live jazz

Konzerte in neuen Locations

arrow Januar/23 19:00
Filmhaus Köln
DEU Maybachstraße 111 50670 Köln

Shannon Barnett Quartett
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Shannon Barnett stammt aus Australien und zog 2014 nach Deutschland, um in der berühmten WDR Big Band zu spielen. Bereits ihrem Umzug nach Köln entwickelte sie eine vielseitige Karriere in Melbourne und später auch in New York, wo sie mit Musikern wie Charlie Haden, Kurt Rosenwinkel, Darcy James Argue, der Birdland Big Band und Jon Faddis spielte. 2018 verließ sie die WDR Big Band, um sich auf ihre eigenen Projekte konzentrieren zu können. 2020 wurde sie mit dem WDR Jazzpreis ausgezeichnet, und 2021 für den Deutschen Jazzpreis nominiert in der Kategorie Blechblasinstrumente.

Umtriebig in der Kölner Szene, gründete sie bereits 2015 ein Quartett aus hochkarätigen Improvisatoren der deutschen Jazzszene mit Stefan Karl Schmid am Tenor Sax, David Helm am Kontrabass und Fabian Arends am Schlagzeug. 2017 veröffentlichte das Quartett das Album ‘Hype’ (Double Moon/Challenge) und wurde für den Neuen Deutschen Jazzpreis nominiert. Ihr zweites Album ‘Bad Lover’ wird im Februar 2022 auf Florian Ross’ ‘Toy Piano Records’ veröffentlicht.

Das Quartett profitiert davon, seit über fünf Jahren zusammen zu spielen und ist eine eng verbundene Familie geworden. Wie in einer normalen Familie gibt es (zumindest auf der Bühne) Spannungen und hitzige Diskussionen, aber insgesamt ein Gefühl der Einheit beim Erkunden. Gemeinsam reisen sie durch Barnetts Kompositionen und verbinden dabei Einflüsse aus vielen verschiedenen Genres.

Eintrittspreis: 15 €

Shannon Barnett trombone 
Stefan Karl Schmid saxophone 
David Helm bass 
Fabian Arends drums 

arrow Februar/13 19:00
Filmhaus Köln
DEU Maybachstraße 111 50670 Köln

Tamara Lukasheva
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 Tamara Lukasheva ist zugleich Komponistin und Sängerin. Sie geht voller Neugier und mit wachen Sinnen durch die Welt. Musik ist ihre Muttersprache – und ihr Mittel, um Eindrücke, Begegnungen und Alltag zu verarbeiten. Und um etwas Neues zu erschaffen, das wiederum andere Menschen berührt; über Grenzen und musikalische Kategorien hinweg. Wie klingt Deutsche Poesie, wenn eine junge Ukrainerin, die im Jazz zu Hause ist, sie heute vertont ? Mit ihrem neuen Programm „Gleichung“ widmet sich die mehrfach preisgekrönte Sängerin und Pianistin Tamara Lukasheva der Lyrik bedeutender Poeten wie Novalis, Rilke, Hildegard von Bingen, Clemens Brentano und Clara Müller-Jahnke. Mit Kompositionen, die sich nicht einzig auf die Jazz-Musik beschränken, erschafft die Künstlerin ein klanglich-wirkungsvolles Feld, welches die Tiefe der Poesie aufgreift und in Relation zu ihren Gesang mal elegant, mal schwungvoll erklingen lässt.

Auf ihrem ersten Soloalbum wagt Tamara Lukasheva mit ihren jazzig modernen, experimentellen aber auch songähnlichen Stücken eine neue Symbiose. Teilweise sehr intim, nah und ehrlich, teilweise mutig und emotional bekommen deutsche Gedichte hier ein neues Leben. Die seit 10 Jahren in Köln lebende Musikerin präsentiert dabei neben großartigen Gesangslinien vor allem einen neuen Blick auf das Wort, seine Sprachmelodik und seine Bedeutung.  

Tamara Lukasheva voice, piano

arrow Februar/20 19:00
Filmhaus Köln
DEU Maybachstraße 111 50670 Köln

Perfektomat und der Retrogott
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Harmolodischer Hip Hop

Als immer wieder neu und anders aufgestellte Working Band ist Perfektomat das ideale Experimentierlabor für den Bassisten Joscha Oetz. Die Trio-Edition mit Laura Robles und Pianist Norman Peplow entfachte ein „Freudenfeuer an vorwärtsweisendem, mitreißendem Jazz“, war zu lesen, und auch die Quartett-Ausgabe mit Niels Klein, Simon Nabatov und diversen illustren Gästen begeisterte: „So konsequent wie dieses Quartett hat schon seit längerem keine Formation mehr den akustischen Jazz für sich mit einem eigenen, durchdachten Stil definiert”, schrieb

Werner Stiefele. So groovend, so entspannt und so komplex kann es weitergehen, und doch bleibt nichts wie es ist: Perfektomat trifft auf Retrogott, Jazz auf HipHop, Rhythmus auf Riddim, Beats und deutschen Sprechgesang. Wo soll das nur hinführen? Mit Sicherheit zu einer aufregenden Herausforderung und zu einer neuen Facette im schillernden Perfektomat-Kaleidoskop. „Keine Ahnung, ob meine Flows Sinn machen“, rappte Retrogott, aber auch: „Ich bin so überzeugend, ich bekehre den Olymp.“

Kurt Tallert voice 
Niels Klein saxophone 
Laura Robles Cajon, Percussion
Joscha Oetz bass 

arrow August/14 19:30
Filmhaus Köln
DEU Maybachstraße 111 50670 Köln

Cologne Jazz Week 2022