real live jazz

Christl Calman Ramond Khabirpour

September/252011 19:30  Uhr  ABS

Sänger Tobias Christl verfügt über eine Stimme, die ihren ganz eigenen Charme hat. Kernig oder androgyn, soulful oder meditativ, perkussiv oder getragen – die Stimme als innovatives Instrument, das seinesgleichen sucht. Worte braucht Christl nicht, und wenn, dann wirken sie rätselhaft, hintersinnig oder einfach lustig.

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Photo: Real Live Jazz

Riaz Khabirpour, geboren 1979 in Heidelberg,

Mit 14 Jahren geift Riaz Khabirpour zur Gitarre und spielte zunächst vor allem klassische Musik. Später entdeckte er seine Faszination für Jazz und improvisierte Musik.

1999 zog er nach Amsterdam und studierte dort am Conservatorium van Amsterdam Jazz-Gitarre. Er hat dort u.a. Unterricht bei den namhaften Gitarristen Maarten van de Grinten und Jesse van Ruller.

2002 - 2003 war er Mitglied im "Bundesjugendjazzorchester" unter der Leitung von Peter Herbolzheimer.

2003 wurde Riaz zum Master-Studiengang in Amsterdam zugelassen

Dies ermöglichte im Januar 2006 einen Austausch mit dem SUNY Purchase College in New York, wo er ein Semester Unterricht bei John Abercrombie nimmt.

Seit September 2006 lebt Riaz Khabirpour als Gitarrist und Komponist in Köln und ist aktives Mitglied der dortigen Szene. Er spielt u.a. in der "Maxime Bender Group", dem "Jens Böckamp Quartet" und dem Gesangs-Gitarren-Duo "Zweiton" mit Esther Berlansky.

Im Januar 2010 erscheint The Seeker, die Debut CD der "Riaz Khabirpour Band", beim Berliner Label Konnex-Records. Besetzung: Jens Böckamp (Saxofon, Klarinette), Pablo Held (Piano), Paul Wiltgen (Drums), Matthias Nowak (Kontrabass)

Khabirpour,Oli und ich. Im Oktober 2010 findet ein erster öffentlicher Auftritte des zu diesem Zeitpunkt noch namenlosen Trios mit Riaz Khabirpour (g), Oliver Rehmann (dr) und ich - Matthias Akeo Nowak (b) im Zuge der Reihe Real Live Jazz in Köln statt. Als KOi Trio veröffentlicht Mastermind Matthias Akeo Nowak, der sämtliche Stücke auf der CD geschrieben hat, im Januar 2013 die gleichnamige CD Koi Trio beim Label Personality Records. Im September 2014 folgt eine weitere Veröffentlichung, Light Blue beim Kölner Label Float Music, ... "eine klug und lässig herausgespielte Hommage an Thelonious Monk" (Rezension von Hans Bernd Kittlaus veröffentlicht am 1. November 2014 auf www.sound-and-image.de).

Im August 2013 präsentierte Riaz Khabirpour anlässlich des Diplomkonzertes nach zweijährigem Masterstudium für Komposition und Arrangement an der Kölner Musikhochschule bei Professor Joachim Ulrich seine neusten Projekte Das Elftett und das Riaz Khabirpour Sextett in der Loft/Köln. 

Im Oktober 2016 Gründung des "Riaz Khabirpour Quartett". Mit dabei sind Matthew Halpin (sax), Matthias Akeo Nowak (b), Leif Berger (dr)

seit 2008 bis heute ist Riaz Khabirpour maßgeblich an der Programmgestaltung der Reihe Real Live Jazz in Köln Klettenberg beteiligt. 300 Konzerte haben bis Oktober 2016 stattgefunden.
Mit der Konzertfolge "Riaz Khabirpour - Voices" innerhalb der Reihe stellt Khabirpour regelmäßig seine Liebe zur Stimme in der Musik in den Vordergrund. Daran beteiligt waren und werden auch in Zukunft sein: Fillipa Gojo, Eva Buchmann, Tamara Lukasheva, Veronika Morscher sowie Dora Osterloh.
Im Kern bietet die Reihe Real Live Jazz vorwiegend der jungen und weniger jungen Kölner Jazz Szene Auftrittsmöglichkeiten, die das Angebot Sonntag für Sonntag dank Riaz Khabirpour auf einem ausgesprochen hohem musikalischem Niveau nutzt.

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Rafael Calman wurde am 2.2.1982 als französischer Staatsbürger in Siegburg geboren. Er verfügt über ein absolutes Gehör und wurde schon in seiner Kindheit mit Musik von Klassik bis Rock konfrontiert. In seiner Jugend hatte er Klavierunterricht und begann in zahlreichen Bands Schlagzeug zu spielen. Er ist an diesem Instrument abgesehen von wenigen Unterrichtsstunden in der Jugend hauptsächlich Autodidakt und interessierte sich ab dem 22. Lebensjahr besonders für Jazz. Dies brachte ihn nach Unterricht am Jazz-Zweig der Musikschule Bonn (ab 2004) dazu, seit 2006 Jazz-Schlagzeug an der Hochschule für Musik in Köln bei Prof. Keith Copeland, Michael Küttner und Jonas Burgwinkel zu studieren. Seitdem ist er in der Kölner Region ein gefragter Musiker. Er trat u.A. mit Marc Ducret, Manfred Schoof, Gerd Dudek, Florian Ross, Pablo Held, Niels Klein, Henning Berg und Matthias Erlewein auf. Er spielte auf diversen Festivals wie dem Moers Festival, den Leverkusener Jazztagen, dem Tremplin Jazz in Avignon, Bayerischen Jazzweekend, dem B'Jazz Burghausen, der Musiktriennale Köln und der Cologne Jazznight und hatte Radiosendungen im Westdeutschen Rundfunk, dem Bayerischen Rundfunk, dem Hessischen Rundfunk und auf Köln Campusradio. Er ist seit 2010 Stipendiat der Yehudi Menuhin Stiftung. 2011 nahm er ein Erasmus-Stipendium des Deutschen akademischen Austauschdienstes und der Schweizerischen Eidgenossenschaft wahr, um an der HSLU Luzern bei Gerry Hemingway und Pierre Favre zu studieren. Im selben Jahr gewann er den Convento-Jazzpreis NRW.

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Tobias Christl ist ein gefragter Musiker im Kölner Raum und inzwischen weit darüber hinaus. Sein unverwechselbarer und natürlicher Gesangssound beinhaltet Einflüsse aus Jazz, Pop, Klassik, aber auch instrumentaler und freier Musik.

Er integriert erweiterte Gesangstechniken genauso wie den kreativen Einsatz von elektronischen Geräten und Effekten und widmet sich leidenschaftlich der freien und traditionellen Jazzimprovisation. Neben dem Beruf als Sänger ist Tobias ebenso als Komponist, Texter, Songwriter und Pädagoge tätig.
In seinen Kompositionen geht er einen innovativen und eigenständigen Weg. Mit klangvollen Worten malt er wunderschöne Bilder und führt diese kunstvoll mit Musik zusammen.

Tobias Christl lernt das Singen im Alter von 8 Jahren zunächst im klassischen Chor, wenig später autodidaktisch in seiner ersten eigenen deutschsprachigen Rockband. Bereits mit 6 Jahren lernt er Klarinette, wenig später Klavier. Mit 22 studiert er zunächst Lehramt Gymnasium Musik/Deutsch an der Musikhochschule Würzburg und der Uni Augsburg und schließt das Studium 2005 mit dem ersten Staatsexamen ab.

2004-2006 war er Mitglied im Bundesjazzorchester unter der Leitung von Peter Herbolzheimer. Mit 26 studiert er Jazzgesang zuerst an den Musikhochschulen Würzburg und Köln. Seine Diplomprüfung absolviert er überaus erfolgreich an der Musikhochschule Köln. 2009 schloss er seine Studienlaufbahn mit einem Aufbaujahr an der Musikhochschule Weimar ab. 2010 erhielt Tobias ein Stipendium des DAAD zur künstlerischen Fortbildung in New York.

Seine musikalische Karriere führte ihn bereits in die USA, Niederlande, nach Russland, Taiwan, Italien, Österreich und Luxemburg. Er sang beim A-Capella-Festival Taipeh, Moers Festival, Vokal Total-Festival Graz, Jazzralley Düsseldorf, A-Capella-Festival Leipzig, Cologne Jazz Night, Vokal Total Festival Mainz, A-Capella-Festival Venedig, Stimmenfang-Festival Nürnberg, in der Carnegie Hall und im Schauspielhaus Hamburg. Mit „Klangbezirk“ wurde Tobias Gewinner des Jugend Kulturell-Wettbewerbs 2007, des Vokal Total-Wettbewerbs Graz 2006 sowie des A-Capella-Wettbewerb Taipeh/Taiwan 2007. 2009 war Tobias Finalist beim Gesangswettbewerb "Köln Kann".

Anfang 2010 gründet er mit seinen Kollegen Jonas Burgwinkel, Pablo Held, Tobias Hoffmann, Niels Klein, Frederik Köster und Robert Landfermann das Kölner Jazzkollektiv KLAENG.

Fernseh- und Rundfunkaufnahmen gehören ebenso zu seinen Aktivitäten, wie auch die künstlerische und pädagogische Zusammenarbeit mit Musikern wie Theo Bleckmann, Phil Minton, Jay Clayton, Sheila Jordan, New York Voices, Michael Schiefel, Jeff Cascaro, Norma Winstone, Fred Frith, Henning Berg, Steffen Schorn, Anette von Eichel, Judy Niemack uva. 

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