real live jazz

Real Live Jazz in Köln

Konzerte im ABS - Gottesweg 135 - Köln Klettenberg

jeden Sonntag - 19:30 Uhr - Eintritt frei

arrow Februar/23
DEU

Kein Jazz, wegen Karneval! Stattdessen ein Artikel zu 10 Jahre Real Live Jazz von Hans-Bernd Kittlaus.
event image

Foto: Riaz Khabirpour Patrik Becker

Jazzveedel: 10 Jahre Real Live Jazz in Klettenberg

Köln hat eine großartige Jazz-Szene mit vielen Jazz-Locations, die meisten im Stadtzentrum und Ehrenfeld. Diese Ballung steht in gewissem Widerspruch zur Kölner Veedel-Kultur, also der Eigenständigkeit der Kölner Stadtteile. Viele Kölner bewegen sich primär in ihrem Veedel. Wenn der Jazz diesen Teil der Kölner Bevölkerung erreichen will, muss er im Veedel stattfinden. Genau das macht die "Real Live Jazz" - Reihe im ABS, die gerade ihr 10-jähriges Jubiläum feiert.

Das ABS ist seit über 30 Jahren in Köln-Klettenberg als Bar/Club und Restaurant etabliert, geöffnet täglich am Abend. Wenn man das ABS durch den Eck-Eingang betritt, sieht man als erstes die große schlichte Bar. Geht man an der Bar vorbei, eröffnet sich ein größerer Raum mit hölzernen Tischen und Stühlen. Alles einfach gehalten, aber durchaus einladend. Genauso sind auch die Getränkeauswahl und die Küche. Das, was der Kölner von seiner Veedel-Kneipe erwartet.

Patrik Becker lebt in Klettenberg. Der selbständige Möbelschreiner ist großer Musikfan. Wenn er auf Reisen ist, dann immer auch auf der Suche nach neuer und ihm unbekannter Musik vor Ort. Während langer und häufiger Aufenthalte in Boston, New York und im Besonderen in New Orleans, das er seine "zweite Heimat" nennt, lernte er den Jazz überaus zu schätzen. In Boston wurde der amerikanische Gitarrist Brian Seeger 1990 ein Freund. Wenn dieser in Europa auf Tour war, organisierte Patrik Becker Auftritte für ihn in Köln. 2009 fragte er die Betreiber des ABS. Die Besitzer Nicole Lutman und Raimund Stuka und ihr Team sagten ja, und so fand das Konzert im ABS statt - mit Brian Seeger und dem luxemburger Schlagzeuger Paul Wiltgen. Die Musiker mochten den Ort, das lokale Publikum mochte die Musik und warf einige Euros in den Hut. Im Publikum war auch der Gitarrist Riaz Khabirpour. Als der Geschäftsführer des ABS meinte: "Klasse, lass uns das doch regelmäßig machen.", erklärte Patrik Becker: "Dafür habe ich nicht die Kontakte." - und Riaz Khabirpour warf ein: "Ich aber!" Das war die Geburtsstunde von "Real Live Jazz" im ABS.

Ab September 2009 organisierte Patrik Becker dann regelmäßig Konzerte im ABS, am Sonntagabend, der zuvor nicht sehr gut besucht war. Riaz Khabirpour kümmerte sich um Programm und Booking. Becker: "Wir brachten sonntags zusätzliche Besucher ins ABS. Zu Anfang noch nicht immer so viele, aber mit der Zeit immer mehr. Das lief während des normalen Gaststättenbetriebs. Daher konnten wir keinen Eintritt nehmen und sammelten mit dem Hut. Die Musiker bekommen den Hutinhalt und ein Abendessen. Mir war immer wichtig, dass die Musiker ein halbwegs akzeptables Honorar nach Hause bringen konnten. Deshalb habe ich in den ersten Jahren einiges zugeschossen."

Dazu Janning Trumann, Posaunist und Mitglied des Vorstands der Kölner Jazz Konferenz, einem gemeinnützigen Verein, der die Kölner Jazz-Szene vertritt: "Klettenberg ist ein bürgerlicher Stadtteil. So ist auch das Publikum im ABS. Alt trifft Jung. Ich trete seit acht Jahren selbst ein- bis zweimal im Jahr da auf. Immer eine gute Atmosphäre. Die Musiker fühlen sich gewürdigt und wohl, nicht zuletzt wegen Patriks vorbildlicher Betreuung. Der ist mit Herzblut dabei und im Veedel verwurzelt. Dann finde ich es auch okay, gegen Hut zu spielen. Der war in den letzten Jahren meist gut gefüllt."

Becker: "Meine Motivation war und ist, jungen Musikern Auftrittsmöglichkeiten zu geben, sie so dediziert und konzentriert auf ihre Musik zu erleben und ihre Weiterentwicklung zu verfolgen. Wir haben viele Kölner Musiker im ABS gehabt, die heute gestandene, erfolgreiche Profis sind. Ich denke zum Beispiel an Reza Askari, Stefan Karl Schmid, Fabian Arends, Matthias Nowak, Hendrika Entzian, Tamara Lukasheva oder auch David Helm, dem Kölner Jazzpreisträger 2019. Finanziell ist es für alle Beteiligten - für uns als Veranstalter, für die Musiker sowie für das ABS - immer ein Kraftakt. Dem ABS gilt hier besonderer Dank für die Bereitstellung der Räumlichkeiten, der finanziellen, logistischen und kulinarischen Unterstützung und vielem mehr. In der Form kein zweites Mal in Köln anzutreffen und von unschätzbarem Wert für den Bestand und das Fortbestehen der Reihe. Dafür haben wir den Namen ABS bekannter gemacht. Die Reihe heißt zwar eigentlich Real Live Jazz, aber die meisten Leute kennen sie unter ABS. Aber abgesehen vom Finanziellen ist es anstrengend, über so lange Zeit an mehr als vierzig Sonntagen im Jahr ein Konzert zu veranstalten, hab´ ja sonst nichts zu tun. Es fühlt sich schon mal an, wie im Tretboot den Atlantik überqueren zu wollen. Mit einer so herausragenden Jazz-Szene und dem tollen Publikum an Bord, ist dennoch jeden Sonntag immer wieder genügend Antrieb gegeben, es zu versuchen."

Als Riaz Khabirpour 2019 von Köln nach Mannheim umzog, übernahmen Matthias Nowak und Mareike Wiening die Programmgestaltung und das Booking. Becker: "Ich danke Riaz für seinen langjährigen Einsatz und die gute, vor allem so freundschaftliche Zusammenarbeit. Und ich freue mich, dass Mareike und Matthias das übernommen haben. Über die zehn Jahre hatte sich das Programm von Studierenden hin zu etablierteren Musikern verlagert, die zum großen Teil die Studierenden der ersten Jahre waren. Mareike und Matthias werden neue Akzente setzen und alte wiederbeleben."

Bassist Matthias Nowak kennt das ABS gut: "Riaz, (Schlagzeuger) Oliver Rehmann und ich haben zu Anfang in größerer Besetzung zusammen gespielt. Später wurde unser KOI Trio daraus. Damit, aber auch mit anderen Bands bin ich über dreißigmal im ABS aufgetreten. Ich mag diesen Kiez-Charakter und den Sound. Und man kann gut neue Dinge ausprobieren. Das Publikum ist erstaunlich offen. Wir wollen die musikalische Ausrichtung beibehalten, aber wieder mehr Studierende ins Programm nehmen. Ich bin als Dozent an der Musikhochschule in Maastricht tätig und möchte versuchen, Studierende von dort mit Kölner Musikern zusammenzubringen." Schlagzeugerin Mareike Wiening, erst 2019 nach sieben Jahren in New York nach Köln gezogen: "Ich werde mich im Laufe des Jahres 2020 stärker in die Programmgestaltung einbringen. Unser Fokus liegt darauf, jüngeren Kölner Musikern eine Möglichkeit zum Ausprobieren zu geben, auch in Kooperation mit internationalen Musikern."

Wird Patrik Becker weitere zehn Jahre die "Real Live Jazz"-Reihe im ABS machen? "Ich möchte die Reihe erhalten. Ob ich noch zehn Jahre so weiter machen kann, weiß ich nicht. Wenn dann in anderer Form, welche das sein wird, z. B. über einen e.V., wird sich vor Ablauf der nächsten zehn Jahre zeigen." Die Kölner Jazz-Szene würde das sicher begrüßen. Stellvertretend schreibt Pianist Pablo Held: "Zum zehnjährigen Jubiläum der Real Live Jazz Reihe im ABS schicke ich meine herzlichsten Glückwünsche an Patrik Becker, Riaz Khabirpour, Matthias Nowak und das ABS Team. Ich habe das Vergnügen gehabt, sowohl als Musiker als auch als Konzertbesucher die einmalige Atmosphäre im ABS zu genießen. Patrik und sein Team bereichern nun seit einer Dekade die Kölner Szene und leisten einen großen Beitrag zur Weiterentwicklung dieser Musik, wofür man ihnen nur danken kann. Alles Gute für die nächsten 10 Jahre und bis zum nächsten Mal im ABS!"

Hans-Bernd Kittlaus


arrow März/01 19:30 ABS
DEU

Raphael Klemm Septett
event image

Für ihr erstes Album, das 1959 auf den Markt hätte kommen sollen, ist diese Band ein bisschen spät dran.

Dennoch: "Old School, New Lessons" ist das Motto dieses Abends, an dem Posaunist Raphael Klemm mit seinem neuen Kölner Septett Klettenberg zur West Coast macht, den Volksgarten zum Central Park und den Chlodwigplatz zum Times Square.

Raphael Klemm ist seit 2019 Mitglied der international renommierten WDR Big Band Köln. Weitere Projekte, an denen Raphael Klemm als Leader, festes Mitglied oder Sideman beteiligt ist, sind das `Raphael Klemm Sextett´, `The Big Band Convention´, das `Subway Jazz Orchestra´, das `Jazzkombinat Hamburg´, `Joe White & The Seven Dwarfs´, das`Essen Jazz Orchestra´ und das `Grand Central Orchestra´.

Raphael Klemm trombone 
Menzel Mutzke trumpet 
Martin Gasser alto saxophone
Lennard Allkemper tenor saxophone
Heiko Bidmon bariton saxophone
Stefan Rey bass 
Dominik Raab drums 

arrow März/08 19:30 ABS
DEU

Bergmann-Moritz Quintet feat. Sandra Hempel
event image

CD Release | Moodswing

Frei nach dem Motto "Alte Bekannte - Neue Band" haben sich der Kölner Trompeter Matthias Bergmann und der Oldenburger Saxophonist Raimund Moritz nach vielen Jahren entschlossen, ein Bandprojekt mit ihren Lieblingsmusikern zu verwirklichen.

Die Hamburger Gitarristin Sandra Hempel, seit kurzem Mitglied der NDR Bigband, kam dabei ebenso schnell in den Sinn wie der kürzlich aus New York nach Hannover zurückgekehrte Bassist Peter Schwebs und der Oldenburger Schlagzeuger Christian Schoenefeldt.

Die daraufhin im März 2019 aufgenommene CD "Moodswing" ist zwar bereits im September 2019 auf Fattoria Musica Records, dem Label des Studios in Osnabrück, wo die Aufnahme entstand, erschienen. Den Auftritt als CD Release zu programmieren trifft dennoch insofern zu, als dass der Auftritt des Bergmann-Moritz Quintet die erste Präsentation der Scheibe in Köln sein wird.

Die Aufnahme enthält überwiegend Eigenkompositionen der beiden Bandleader, so z.B. die Ballade "Stray" die Bergmann dem Komponisten Billy Strayhorn gewidmet hat oder "One for Bob", Moritz' Hommage an den Saxophonisten Bob Mintzer.

Jeweils eine Komposition des Trompeters Bert Joris und des Saxophonisten Jerry Bergonzi vervollständigen das Album, dessen Musik modern und zeitgemäss dabei aber stets melodisch und swingend daherkommt.

Matthias Bergmann trumpet | flügelhorn 
Raimund Moritz tenor saxophone 
Sandra Hempel guitar 
Peter Schwebs bass 
Christian Schoenefeldt drums 

arrow März/15 19:30 ABS
DEU

Hesse Koerner Petrov
event image

CD Release | Hesse Koerner Petrov | In New Orleans Vol. 1

Hesse Koerner Petrov (HKP) verbinden musikalisch den Spirit von New Orleans mit karibischen Rhythmen und der breiten Stil-Palette des Jazz in einem zeitgenössischen, zuweilen auch experimentellen Hammond-Trio. Mit einem humorvollen Augenzwinkern zitieren sie auch gerne aus ihrem breiten stilistischem Background.

Benedikt Hesse (Drums) - ein ausgewiesener Spezialist für die Rhythmen der Karibik - und Georgi Petrov (Gitarre) - einer der führenden Gitarristen der Musik-Szene in New Orleans -, teilen ihre Vorliebe zu der traditionsreichen Musik dieser Stadt mit all ihren Facetten. Wohl nicht durch Zufall lernten sie sich daher im berühmten Maple Leaf Club in New Orleans kennen und tourten danach gemeinsam durch Europa.

In Gero Koerner - einem der vielleicht vielseitigsten Pianisten Deutschlands mit einer Passion für die Hammond-Orgel - fanden sie einen verbündeten, der die Wurzeln der afro-amerikanischen Musik in all ihren Facetten in sich aufgesogen hat. Zusammen gründeten die drei Musiker, die alle auch als Solo-Künstler erfolgreich unterwegs sind, dieses Trio.

HKP tauchen musikalisch tief in die Bayous (die Sümpfe Louisianas) ein und erleben gemeinsam vom Voodoo inspirierte fantastische Abenteuer. Es gilt, jedes Mal etwas Neues zu entdecken und sich überraschen zu lassen, wo die Reise hingeht...

Um sich perfekt für diese Erlebnisse zu inspirieren, nehmen HKP ihre Studio-Alben in New Orleans auf und haben für ihr Debut keinen geringeren als New Orleans´ Drum-Legende, Johnny Vidacovich (aka Johnny V) als Produzent und Gastmusiker gewinnen können. Er ist nicht nur einer der stilllegenden Drummer der Stadt und arbeitete u.a. mit Joe Sample, Wayne Shorter, Professor Longhair und James Booker. Er hat die drei Musiker auch eine ganz besondere Reise mitgenommen. Man darf überrascht sein!

Hesse Koerner Petrov | In New Orleans Vol 1 | Album Trailer | YouTube

Benedikt Hesse drums 
Gero Koerner piano 
Georgi Petrov guitar 

arrow März/22 19:30 ABS
DEU

Peter Protschka "Kindred Spirits"
event image

Foto©GerhardRichter

Peter Protschka:"Die Musik aus der Ära Post Bop hat mich schon immer sehr fasziniert und angezogen; ich mag die Energie, den Soul, den Humor und auch den Lifestyle, die diese Stilistik prägen. Deshalb spiegelt sich auch in all meinen Jazzprojekten der Sound dieser Ära wider."

Es ist kein Projekt Peter Protschkas, das heute Abend zur Aufführung kommt. Vielmehr treffen vier Kölner Jazzer aufeinander, die Peter Protschkas Vorlieben teilen und sich bereits seit einer halben Ewigkeit kennen. In verschiedensten Formationen sind sich die heute beteiligten Musiker bereits begegnet. Sie allesamt der Post Bop Ära zuzuordnen, wäre schlicht falsch. Die Lebensläufe zeichnen ein ganz anders Bild und zeigen, dass stilistisch unterschiedlichste Wege gemeinsamen Vorlieben nicht im Wege stehen.

Eine Richtung vorzugeben, macht einfach Sinn. Vier der versiertesten Kölner Jazzer beim gegenseitigen Ausloten ihrer (Post Bop) Fähigkeiten zuzuhören, sehen wir mit Spannung entgegen. Neben Standards stehen auch Eigenkompositionen der Musiker auf dem Programm. Ein Ausscheren in andere Stilrichtungen ist damit unausweichlich, macht es aber noch einen Ticken spannender, dabei zu sein.

Peter Protschka trumpet 
Clemens Orth piano 
Christian Ramond bass 
Dominik Raab drums 

arrow März/29 19:30 ABS
DEU

Tim Finoulst
event image
Tim Finoulst guitar 
Sebastian Gille saxophone 
Matthias Akeo Nowak bass 
Leif Berger drums 

arrow April/05 19:30 ABS
DEU

Conni Trieders "kleines Grusel"
event image

Foto©LutzVoigtländer

Irgendwas ist doch hier seltsam, ulkig, komisch, merkwürdig, schaurig. Ich spüre, es verheißt nichts Gutes. In die scheinbare Harmonie mischt sich ein bittersüßer Wurm. Der Ohrwurm? Das Programm des Quartetts umfasst Stücke von Tom Waits, Kurt Weill, Hanns Eisler, Filmmusiktitel aus alten Horrorfilmen und Eigenkompositionen.

Das Kleine Grusel empört sich über die Unzulänglichkeit menschlichen Strebens, schreit sich beim Bächlein aus Tränen die Eifersucht aus der Seele und bettelt dennoch um Gnade für den untreuen Geliebten; lässt die Toten eine schauerliche Polka auf den Gräbern tanzen; haucht als zarte Rosemary ihrem Teufelchen ein Wiegenlied und stellt sich der Höhenangst. Messerschneidig wagt sich Das Kleine Grusel von Tom Waits über Tschaikowski hin zu einer pulsieren Eigenkomposition.

Es entsteht ein geheuerliches (sic!) Klangpanorama von lieblicher Süßholzmelodie bis zur haarsträubenden Geräuschgrätsche; von wonnewohliger Honigmilch bis stotterndem Hackfleisch. Arrangierte Parts wechseln sich mit Soli, Kompositionen mit freier Improvisation ab. Gerade in den Gegensätzen liegt die Spielfreude und die Kraft dieser Combo und dieses liebevoll ausgewählten Programms.

Conni Trieder flute 
Yannis Anft piano 
Conrad Noll bass 
Dominik Mahnig drums 

arrow April/12 19:30 ABS
DEU

Lëtz go! #6 | The Electric Lëtzebuerg Trio
event image

Riaz Khabirpour Trio

Riaz Khabirpour, Luxemburger Staatsbürger und seit vielen Jahren als Dozent an der Echternacher Musikschule Wegbereiter für die jüngsten luxemburgischen Talente, spielt heute im Trio mit zwei herausragenden Jazzern der Luxemburger Jazz Szene
_________________________________________________________________________________

Antizipierendes Zusammenspiel und stilistische Offenheit kennzeichnen den Sound dieses Trios, welches seine Inspiration aus unterschiedlichen Quellen von Singer-Songwriter Elliot Smith über Olivier Messiaen und traditionellem Jazz schöpft . Die drei Musiker streben eine breite musikalische Palette an und verwenden Effekte, um den traditionellen Klang eines Trios zu erweitern: Karge Klanglandschaften münden in satten, leuchtenden Harmonien
_________________________________________________________________________________

Anticipative interplay and stylistic openness characterize the sound of this trio, which draws inspiration from various sources such as singer-songwriter Elliot Smith, classical composer Olivier Messiaen and contemporary jazz. The three musicians aim for a broad musical palette and use effects to enhance the traditional sound of a trio. Sparse soundscapes merge into rich, glowing harmonies
_________________________________________________________________________________

Pol Bolardi wie auch Pit Dahm, beide Multiinstrumentalisten, haben ihre Laufbahn am Konservatorium der Stadt Luxembourg begonnen. Die Jazzabteilung des Konservatoriums ist Keimzelle für junge Musiker. Hier werden Talente gesichtet und in der Regel auf ein Hochschulstudium in Amsterdam oder Rotterdam, Brüssel, Paris oder Köln vorbereitet.

Diese Generation junger Jazzmusiker aus Luxembourg fällt seit vielleicht 15 Jahren an den Hochschulen mit ihrem profunden instrumentaltechnischem Können auf. Bedeutender für den überaus großen Erfolg, auch und gerade international, ist mithin der unbedingte Wille dieser Generation Luxembourger Jazzmusiker, durch den persönlichen Ausdruck eine eigene Sprache im Jazz zu formen.

Resultat ist ein erfrischender Mix moderner improvisierter Musik, getrieben von stetig starkem Groove, exquisiten Harmonien, lyrischen Melodien, dem klugen Einsatz von Takt, Spannung und Zurückhaltung, facettenreichen Launen, einer satten Portion interaktivem Zusammenspiel der Band mit garantiertem Spaß Faktor.

Quelle: Martin Laurentius/Jazzthing/Ausgabe 116/Seite 48 ff.

Riaz Khabirpour guitar 
Pol Belardi bass 
Pit Dahm drums 

arrow April/19 19:30 ABS
DEU

Black Is The New
event image

Black Is The New komponiert, interpretiert und improvisiert ihre eigene Musik. Irgendwo zwischen Swing und Freejazz finden Leandro Irarragorri, Roger Kintopf und Balz Kuenzle zusammen. Die drei jungen Musiker spielen mit offenen Ohren und viel Energie ihre eigenen Kompositionen, die enorm viel offen lassen, aber doch eine klare Richtung vorgeben.

Leandro Irarragorri piano 
Roger Kintopf bass 
Balz Künzle drums 

arrow April/26 19:30 ABS
DEU

Joscha Oetz - The Peacekeepers
event image

Kenner der Kölner Jazz Szene der mittleren 90er Jahre horchen bei dieser Besetzung auf. Erinnert sie doch mit zwei Trompeten und Rhythm Section und den zwei Brothers-In-Swing Leicht und Oetz an The Streetfighters - eine Band, die Viele mit den goldenen Zeiten des Café Storch auf der Aachener Straße verbinden, als diese Location einer der Hot Spots in Sachen Jazz war.

Nach einigen Jahren nun ein neues Abenteuer, viel mehr als ein Revival: Mit Matthias Schriefl und Dominik Mahnig an Bord heisst das Unternehmen nun The Peacekeepers, und man/frau darf sich freuen: auf anarchisch-progessive Traditionsauslegung, die sprichwörtliche Spielfreude und eine gute Portion hochenergetischen Laid Back, auf Originals und originelle Sichtweisen auf alte Weisen.

Peacekeepers: keeping time, keeping peace, keeping on and on and on - Shalom

Bruno Leicht trumpet 
Matthias Schriefl trumpet
Joscha Oetz bass 
Dominik Mahnig drums 

arrow Mai/03 19:30 ABS
DEU

KOi Trio feat. Simon Seidl/Matthew Halpin
event image
Simon Seidl piano 
Matthew Halpin saxophone / clarinet / flute
Riaz Khabirpour guitar 
Matthias Akeo Nowak bass 
Oliver Rehmann drums 

arrow Mai/10 19:30 ABS
DEU

Manz/Ambach - Groove Elation
event image

Felix Ambach - Foto©GerhardRichter

Kurz nachdem Jakob Manz im September 2019 nach Köln gezogen ist, plante sein ehemaliger Bundesjazzorchester-Kollege Felix Ambach ein Willkommens-Konzert und es war sofort allen in der Band klar, dass das wiederholt werden muss.

Gespielt wird bei Manz/Ambachs "Groove Elation" nun alles, was groovt und sich gut anfühlt. Es mischen sich Stücke von Manz selbst, John Scofield, Bob Berg, Chris Potter etc. Neben den etablierten Kölner Musikern Simon Seidl am Fender Rhodes und Norbert Scholly an der E-Gitarre, komplettiert Yannik Tiemann aus Berlin das Quintett am Kontrabass.

Simon Seidl piano 
Jakob Manz saxophone 
Norbert Scholly guitar 
Yannik Tiemann bass 
Felix Ambach drums 

arrow Mai/17 19:30 ABS
DEU

David Ascani Quintet
event image
Simon Below piano 
David Ascani tenor saxophone/soprano saxophone
Koen Smits trumpet/flügelhorn
Luca Müller bass 
Niels Engel drums 

arrow Mai/24 19:30 ABS
DEU

Wiening/Ludwig/Lennig
event image
Johannes Ludwig saxophone 
Calvin Lennig bass 
Mareike Wiening drums 

Hier kommt einiges an alten und neuen Freundschaften zusammen. Johannes Ludwig und Mareike Wiening spielten schon 2010 und 2011 intensiv zusammen und nahmen ein Album auf. Mareike ging dann nach New York City und bliebt sechs Jahre dort, Johannes zog es nach Köln. Der gebürtige Duisburger Calvin Lennig und Johannes wiederum kennen sich sowohl durch die Musikhochschule Köln als auch durch die Jazzszene in NRW. Mareike Wiening ist mittlerweile wieder nach Deutschland zurück gekehrt und wohnt seit Sommer 2019 ebenfalls in Köln. Es wird also Zeit, diese drei weit gereisten Musiker in einem Projekt zusammen zu bringen und ihre Lieblingsmusik spielen zu lassen- Jazz vom Feinsten, ohne Umschweife und Künstlichkeit, aber durch die Mitte!


arrow Mai/31 19:30 ABS
DEU

Eva Buchmann´s Gumbo
event image

Foto©FrankSackenheim

Eva Buchmann voice 
Lisa Kühnemann voice 
Johannes Behr guitar 
Martin Gasser saxophone 
Jakob Kühnemann bass 
Silvio Morger drums