real live jazz
arrow Januar/06 19:30
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DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Bört
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Bört. Vier Stimmen im Spannungsfeld zwischen Individualismus und Gemeinschaft, Aktion und Reaktion, zwischen blindem Vertrauen und gegenseitiger Schonungslosigkeit. Diese Dynamik bestimmt das Spiel des jungen Kölner Quartetts.

Die dabei freigesetzte Energie wird zu Musik, die vom Moment lebt. Musik, die die Atmosphäre atmet, aus der sie kommt und sie neu formt, die Klänge findet, in denen sie badet, plötzlich laut aufbraust, wieder alles stehen und liegen lässt und weiter zieht. Neugierig wie ein Kind, immer auf der Suche nach dem Unerwarteten, Neuen, Geheimnisvollen.

Die vier Kölner sind allesamt aufstrebende Akteure der jungen deutschen Jazzszene und mit ihren Projekten international unterwegs. Mit einem Fuß in der Jazztradition verwurzelt, mit dem anderen auf einem ganz eigenen Weg, lassen sie ihre musikalischen Visionen zu einem Gesamtbild verschmelzen und treten jedes Mal aufs Neue eine Reise ins Ungewisse an.

Bört Soundcloud - Teaser 2018 | KNOM (Live)| Der Unsichtbare Zweite (Live) | Coming Home (Live) |2nd Floor (Live) | Apella (Live) |Crypto (Live)

Theresia Philipp saxophone 
Jonathan Hofmeister piano 
Lukas Keller bass 
Thomas Sauerborn drums 

arrow Januar/13 19:30
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DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Julia Ehninger 4tett "Hidden Place" | CD Release
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Nach ihrem viel beachteten Debütalbum "Im Wandel" stellt Julia Ehninger ihr zweites Album "Hidden Place" vor.

Mit "Hidden Place" hat Julia Ehninger eine raffinierte und zugleich nachdenkliche CD produziert, die Leichtigkeit mit meisterhafter Musizierkunst kombiniert. In den filigranen Kompositionen verbindet sich zeitgenössischer Jazz mit experimentellen und populären Elementen.

Inhaltlich widmet sich "Hidden Place" den versteckten Dynamiken, die unser tägliches Handeln beeinflussen, wie unsere Erfahrungen, Emotionen und Überzeugungen. Modern und doch zeitlos, virtuos und doch leichtfüßig. Melodien mit Ohrwurmqualität treffen auf komplexe Harmonien und Rhythmen.

Julia Ehninger Homepage Audio
Julia Ehninger Homepage Video
Julia Ehninger YuoTube

Julia Ehninger voice 
Jonathan Hofmeister piano 
Nicolai Amrehn bass 
Jeroen Truyen drums 

arrow Januar/20 19:30
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DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Martin Schulte / Henning Gailing
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Nach mittlerweile 3 CDs mit eigenen Kompositionen erfüllt sich Martin Schulte auf seiner neusten CD "Time Remembered - standards and other songs" den lang gehegten Wunsch ein Album mit Interpretationen von Stücken aus dem Great American Songbook einzuspielen.

Die CD erschien im Mai 2018 und begeisterte Publikum und Fachpresse gleichermaßen ("...nichts weniger als das reine, wahre Jazzgitarren-Glück" JazzPodium)

Bei Real Live Jazz werden nun nur zwei Mitstreiter der CD zu hören sein, Martin Schulte und Henning Gailing spielen ein Konzert im Duo, und so verspricht es ein noch intimeres, aber nicht weniger swingendes Konzert zu werden, mit traumhaften Balladen, swingendem Bebop und auch ein paar Eigenkompositionen.

Hinweis: das Konzert ist ins MB verlegt, vis-à-vis vom ABS auf der gegeüberliegenden Ecke. Perfekt für ein "... noch intimeres" Konzert im Duo.

Martin Schulte guitar 
Henning Gailing bass 

arrow Januar/24 18:30
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Vernissage Jazz-Fotoausstellung - Norbert Berghaus
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Benedikt Hesse Foto©Norbert Berghaus

Wir schreiben das Jahr 1972. Das Mahavishnu Orchestra veröffentlich sein erstes Album "The Inner Mounting Flame". Norbert Berghaus ist fasziniert von der Musik, erfährt dass Bandleader John McLaughlin, alias Mahavishnu, auf den wichtigen Jazz Fusion Alben "In A Silent Way" und "Bitches Brew" von Miles Davis mitwirkte. Seit dem erweitert Norbert Berghaus stetig seine umfangreiche Plattensammlung um das Genre Jazz, in all seinen Facetten.

Die Plattensammlung steht in Dellbrück, ein rechtsrheinischer Stadtteil von Köln, Wohnort von Norbert Berghaus und bekannt für die seit 1997 jährlich stattfindende Dellbrücker Jazzmeile. Norbert Berghaus ist von Beginn an dabei, jedoch nicht rein als Zuhörer, sondern auch als Mitglied des 1999 gegründeten Fördervereins Dellbrücker Jazzfreunde e.V.. Bis zum heutigen Tag ist er als Vorstandsmitglied an der Planung der Dellbrücker Jazzmeile beteiligt und zuständig für die Öffentlichkeits-/ und Pressearbeit. Dass ihm diese Rolle als wandelndes Musiklexikon und passioniertem Fotografen zufiel, verwundert nicht.

Zunächst noch mit analoger Ausrüstung und eigenem Fotolabor ausgestattet, fotografiert Norbert Berghaus als "delljazz-Fotograf" die Konzerte der "Jazzmeile", die monatlichen "dellJazz-Sessions" und die "... zwischen den Meilen" stattfindenden Events. Seit einigen Jahren bewegt er sich fotografierend auch auf linksrheinischem Terrain und über die Kölner Stadtgrenzen hinaus.

So entstand eine Sammlung von inzwischen fast 9000 Fotos, von Norbert Berghaus auf Flickr veröffentlicht, die es allesamt wert wären gezeigt zu werden. Repräsentativ wird die "Jazz Fotoausstellung - Norbert Berghaus" eine Auswahl von 26 Fotografien aus den letzten zehn Jahren zeigen.

Einer der abgelichteten Jazzer der Austellung ist der auch aus Dellbrück stammende Drummer Benedikt Hesse. Mit seiner Band CUBANOLA wird Hesse der Vernissage, auf Initiative von Norbert Berghaus hin, akustisch einen Stempel aufdrücken. Live Jazz und Live Jazzfotos gehören nun einmal unabdingbar zusammen.

Norbert Berghaus camera 
Volker Deglmann trumpet 
Norman Peplow piano 
Juan Camilo Villa bass 
Alfonso Garrido percussion 
Benedikt Hesse drums 

arrow Januar/24 19:30
DEU

Benedikt Hesse CubaNola | Vernissage Norbert Berghaus
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Konzert zur Vernissage Jazz-Fotoausstellung - Norbert Berghaus

Ja, es gibt durchaus Gemeinsamkeiten zwischen Cuba und Nola - New Orleans. Beide Gebiete gehören zur Karibik und sind durch den Golf von Mexiko miteinander verbunden. Vom Jahre 1762 bis zum Jahre 1802 regierte das spanische Königreich in den beiden musikalischen Hochburgen. Sogar die Administration von New Orleans war in Havanna angesiedelt.

Beide Städte gelten seit dem Jahrhundertwechseln als exotische Orte und lodernde Pflaster. Auch in der Musik der beiden Hotspots gibt es eine Schnittmenge: Tanzbare Grooves, mit charakteristischen rhythmischen Figuren - genannt Claves, und eine tiefe Verneigung vor der afrikanischen Kultur.

"Benedikt Hesse CubaNola" greift diese Verbindung auf und zeigt seinem Publikum, wie es sich anhört, wenn cubanischer Jazz auf New Orleans Funk knallt. Damit machen Sie Ungehörtes und Unerhörtes hörbar. Die Grenzen von Latin, Jazz und Funk werden überwunden und 1111 km Distanz zwischen den beiden Häfen musikalisch aufgehoben.

Volker Deglmann trumpet 
Norman Peplow piano 
Juan Camilo Villa bass 
Alfonso Garrido percussion 
Benedikt Hesse drums 

arrow Januar/27 19:30
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Pocket Radio
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"Pocket Radio" hat Riaz Khabirpour sein neues Quartett genannt. Für den seit 2006 in Köln lebenden Gitarristen ist der Bandname eine Erinnerung an die eigene Kindheit, als er über dieses Radiogerät Musik zu hören begann. Aber es ist auch mehr: Denn erst das Taschenradio lieferte ihm den Impuls dafür, irgendwann selbst Teil dieser Musikwelt zu sein.

Anfang 2016 rief Khabirpour sein neues Quartett ins Leben, die Musiker wählte er mit Bedacht aus. Klar war, dass die Bassistenstelle Matthias Akeo Nowak übernehmen soll, der schon auf seinem CD-Debüt "The Seeker" 2010 dabei war und in dessen KOI Trio Khabirpour als Gitarrist eine tragende Rolle spielt. Mit dem irischen Tenorsaxofonisten Matthew Halpin und dem deutschen Schlagzeuger Leif Berger hat er zwei junge Musiker in die Band geholt, die zwar noch nicht so lange in Köln leben, aber dennoch schon jetzt die vitale Szene in der Domstadt bereichern.

Die melodisch thematische Achse in diesem Quartett bilden Halpin mit seiner eloquenten, rhetorisch dichten Phrasierung auf dem Tenorsaxofon und der Bandleader, der sich durch das Soundspektrum seiner Gitarre mit verschiedenen Effektgeräten neue Dimensionen des Ausdrucks eröffnet. Beiden Instrumenten gemein ist eine gewisse Nähe zur menschlichen Stimme. Gleichzeitig sind Halpin und Khabirpour aber technisch versierte Instrumentalisten, die sich stets mit ihren Improvisationen eine eigene, stets wieder erkennbare Sprache erspielen. Vor allem in den oft unisono vorgetragenen Themen zeigt sich die Raffinesse dieser Paarung: mit ihrer klanglichen Nähe und Distanz zueinander, mit dem Kontrast aus kühlem Intellekt und heißer Emotion und den Reibungen, wie sie aus "mikrotonalen" Überlagerungen im Zusammenklang beider Instrumente entstehen.

Diese melodische Experimentierlust wäre nicht möglich, wenn nicht eine tight agierende Rhythmusgruppe ein festes Fundament legt. Mit Nowak und Berger sind zwei Musiker am Werk, welche die Leinwand für Halpins und Kharbirpours Improvisationskunst in einen festen harmonischen und rhythmischen Rahmen spannen. Mit seinem holzig warmen Ton auf dem Kontrabass ist Nowak Dreh- und Angelpunkt für die mal zupackend getrommelte Grooves, mal ein den Rhythmus verschleierndes, flirrendes Pulsieren.

Das antizipierende Zusammenspiel der vier Musiker hat auch seine Ursache in den Kompositionen Khabirpours. Die liefern zumeist die Freiheit dafür, den Kopf abschalten zu können, um eine durch den Komponisten vorgegebene Groove oder Form so zu verinnerlichen, dass der Fluss der improvisatorischen Einfälle ungehindert fließen kann. Die stilistische Offenheit des Quartetts ist dann wieder ein Verweis in Khabirpours Biografie: Als er eben als Kind mit seinem "Pocket Radio" am Ohr die vielfältigen Ausprägungen aktueller Musik geradezu in sich aufgesogen hat.

Martin Laurentius - April 2017

Riaz Khabirpour | Pocket Radio | Trailer auf YouTube

Matthew Halpin saxophone 
Riaz Khabirpour guitar 
Matthias Akeo Nowak bass 
Leif Berger drums 

arrow Februar/03
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Voices | Veronika Morscher
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Eine der großen Leidenschaften Riaz Khabirpours ist der Stimme im Jazz eine besondere, andere Geltung zu verschaffen. In loser Folge stellt Riaz Khabirpour seit nun sieben Jahren mit "Voices" die Ergebnisse seiner Zusammenarbeit mit Vokalistinnen der Kölner Jazz Szene vor. Im Mittelpunkt des heutigen Abends steht Veronika Morscher.

Veronika Morscher: ihr Werdegang führt sie 2009 an das Berklee College of Music in Boston. Während der dreieinhalb Jahre in den USA wirkt Veronika bei vielen Konzerten, Projekten und Albumaufnahmen mit und veröffentlicht 2013 dort ihr Debut-Album "My Heart On A String".

Nach Abschluss ihres Bachelors in Boston beginnt Veronika Morscher ihr Masterstudium am Konservatorium in Wien. Die Kölner Jazz Szene lernt sie während eines Austauschs als Erasmusstudentin an der HfTM Köln sehr zu schätzen und zieht 2015 als Master of Music nach Köln. Hier nimmt sie an der Seite des irischen Saxophonisten Matthew`Steaming´Halpin im Duo "The Owl Ones" bei Schoke Flügel & Piano Köln eine weitere CD "Shadow Loves The Sun" auf.

Im gleichen Zeitraum wird sie als 1. Sopran im Bundesjazzorchester aufgenommen und gründet mit Ihren dortigen Kolleginnen Sabeth Pérez, Laura Totenhagen und Rebekka Salomea Ziegler die vierstimmige Neo-A-Cappella Formation "Of Cabbages and Kings".

Im Frühjahr 2018 belegt "Of Cabbages and Kings" beim 10. Europäischen Nachwuchsjazzpreis Burghausen den zweiten Platz und stellt im Dezember 2018 sein Debüt-Album "Aura" vor, das beim Kölner Label Klaeng-Records erschienen ist.

Riaz Khabipours "Voices", eine Reihe in der Reihe, findet nach Konzerten mit den Sängerinnen Filippa Gojo, Tamara Lukashewa, Eva Buchmann und Sabeth Pérez eine spannende Fortsetzung.

Veronika Morscher voice 
Riaz Khabirpour guitar 
Nicolai Amrehn bass 
Oliver Rehmann drums 

arrow Februar/10 19:30
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Koi Trio trifft Simon Seidl
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Simon Seidl Foto©Gerhard Richter

KOi Bandleader Matthias Akeo Nowak bewegt sich in musikalischen Kontexten, die vielseitiger kaum sein könnten: vom intimen Dialog im Duo zur großen Interaktion im Orchester, von lyrischer Kompositorik zu wilden Free-Abenteuern reicht die breite Stilpalette des 42-Jährigen. Stets gelingt es ihm, seine Stimme in der Mitte der Musik zu finden und sie dort mit seinem klaren und erdigen Spiel zu führen, zu begleiten oder ihr zu folgen.
-JazzFacs/Jana Heinlein/Deutschlandfunk 2015

Mit anderen Worten: "Man kann ja nicht immer das Gleiche machen". Ein Zitat Matthias Akeo Nowaks zum x-ten Auftritt seines Trios im ABS. Koi hat in der Tat sehr oft im ABS gespielt. Erstmals im Oktober 2010, geradewegs aus dem Proberaum heraus, als Trio ohne Namen, viele Stücke hatten lediglich einen Arbeitstittel. Exakt zwei Jahre später veröffentlicht Nowak mit dem Koi Trio die gleichnamige Debüt CD.

Zurück zu "... immer das Gleiche machen". Ein Blick in das Archiv der Reihe offenbart, dass Auftritte des Trios mit Gästen, wie dem Posaunisten Marshall Gilkes, Henning Berg, den Saxophonisten Maxi Jagow, Till Moses Kammertöns, Sebastian Gille, Niels Klein, Paul Heller, Gerry Fuhrmann und Sebastian Schöne, Stefan Karl Schmid und Leonard Huhn sowie dem Trompeter Bastian Stein, deutlich überwiegen.

Zu Gast ist heute kein geringerer als der Kölner Pianist Simon Seidl.

Simon Seidl piano 
Matthias Akeo Nowak bass 
Riaz Khabirpour guitar 
Oliver Rehmann drums 

arrow Februar/17
DEU

Peter Protschka Quartett
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Die Fähigkeit zu leiden, sagt Peter Protschka, ist Teil der Grundausrüstung eines jeden "ernsthaften" Jazzmusikers. Als Beispiel dafür führt er die oft anstrengenden, zermürbenden Umstände einer Tour an, etwas, worüber die Superstars der Pop Welt kein Wort verlieren würden. Staus auf Autobahnen von einem zum nächsten Gig, der Fahrer des mit Instrumenten vollgestopften Autos ist i.d.R. der Bandleader höchst persönlich. Die Ankunft erfolgt gerade noch rechtzeitig zum Konzert, geschafft: keine Dusche, kein Essen vorher - nur Musik!

Na egal, Peter Protschka und seine Bandkollegen leben ihren Traum!

Der Kölner Musiker Peter Protschka ist einer der vielseitigsten und interessantesten deutschen Jazztrompeter der jüngeren Generation. Seine größte Leidenschaft ist Hard-Bop und Post-Bop, jene klassisch amerikanische Art Jazz zu spielen, die seit den frühen 1960er Jahren kultiviert wird und vor schierer Energie und Leidenschaft strotzt, die beinahe ausschließlich live auf der Bühne entsteht und kaum je ein Tonstudio mit ihrer wilden Schönheit beglückt. Aus diesem Grund geht Protschka regelmäßig auf Tour, allen Strapazen zum Trotz.

Die nächste Tour ist bereits in Planung. Vorab aber noch ein Heimspiel, ohne Stau, geduscht und mit vollem Magen. Beste Voraussetzungen für ein weiteres denkwürdiges Konzert im ABS.

Peter Protschka trumpet 
Clemens Orth piano 
Christian Ramond bass 
Dominik Raab drums 

arrow Februar/24 19:30
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Nils Tegen Trio
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Nils Tegen, wenn auch als herausragender Schlagzeuger bekannt, sein Instrument erster Wahl ist das Piano. Bereits 2003 absolvierte er sein Jazzklavier Examen an der Hochschule für Musik in Köln.

In seinem Piano-Trio widmet sich Nils Tegen Eigenkompositionen und Standards und beweist in seinem Schaffen erneut bahnbrechende Musikalität und Beweglichkeit.

Seine eigene Klangsprache rührt nicht zuletzt aus seiner beeindruckenden Doppelbegabung als Pianist und Schlagzeuger. So ist er etwa Schlagzeuger im bekannten Berliner Techno-Projekt Brandt-Brauer-Frick, bei dem ursprünglich elektronische Klänge mit einem zehnköpfigen Klassik-Ensemble aufgeführt werden.

Als Komponist und Pianist gehört er zum Künstlerkollektiv The String Theory, das zeitgenössische klassische Musik und Pop vermischt. Mitgemacht haben bei dem 2007 in Berlin gestarteten Projekt unter anderem bekannte deutsche Bands wie Tocotronic und Kante. Im September 2018 trat Tegen mit The String Theory und dem schwedischen Musiker José González in der altehrwürdigen, an diesem Tag ausverkauften, Royal Albert Hall in London auf.

Große, weite Welt! Den Pianisten Nils Tegen mit seiner bewundernswerten Konzentration und Virtuosität im "kleinen Rahmen" zu erleben, verspricht ein außerordentliches Hörerlebnis.

Nils Tegen piano
Joscha Oetz bass 
Fabian Arends drums 

arrow März/03
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Kölle Alaaf
arrow März/10 19:30
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Askari | Müller | Calman | Gille
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Reza Askari, Sebastian Müller, Rafael Calman, Sebastian Gille - Roar, Peel, Colonel Petrov´s Good Judgment - Projekte an denen zwei der vier genannten Musiker als Haupt- oder Nebendarsteller jeweils beteiligt sind. Die Projekte sind nur einige wenige der vielfältigen Querverbindungen der Musiker zueinander.

Von Modern Jazz über PunkJazz - Roar - , resolutem deutschen Jazzrock amerikanischer Prägung - Peel - bis hin zu Progmetal - Colonel Petrov´s Good Judgment - erstreckt sich der musikalische Horizont der Protagonisten des heutigen Abends.

Vier durchgeknallte Jazzer könnte man meinen. Genau das nicht, denn mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehend und eben mit allen Wassern gewaschen, werden sie eigene Kompositionen spielen und Standards ihren eigenwilligen Stempel aufdrücken. Dass der Gig im Rahmen einer Jazz Reihe stattfindet, wird berücksichtigt.

Sebastian Gille saxophone 
Sebastian Müller guitar 
Reza Askari bass 
Rafael Calman drums 

arrow März/17
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Ludwig | Lennig | Schmid | Smock
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Dreaming Out Loud

Mit 'Dreaming Out Loud' präsentieren die beiden Saxophonisten Johannes Ludwig und Stefan Karl Schmid ein aufregendes Konzertprogramm. Mit Calvin Lennig am Kontrabass und Hendrik Smock am Schlagzeug stehen ihnen zwei herausragende Musiker zur Seite, die durch ihr prägnantes Spiel auf einzigartige Weise mit den beiden Saxophonisten interagieren.

Programmatisch stehen verschiedene Kompositionen des amerikanischen Tenor- Saxophonisten Jerry Bergonzi im Vordergrund, die er mit dem Alt-Saxophonisten Dick Oats eingespielt hat. Diese basieren größtenteils auf bekannten Standards des 'Great American Songbook', erfahren jedoch durch Bergonzis Bearbeitung eine spannende Transformation, die den kreativen Nährboden für virtuose Improvisationen der verschiedenen Solisten liefert.

Johannes Ludwig saxophone 
Stefan Karl Schmid saxophone 
Calvin Lennig bass 
Hendrik Smock drums 

arrow März/24
DEU

Magia Encanta
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Brasilianisches Lebensgefühl hält Einzug ins ABS. Das Duo um Elsa Johanna Mohr und Alex de Macedo, in Begleitung des Flötisten und stilistischen Grenzgängers Daniel Marique-Smith, werden die Halde an Modern Jazz, die sich im Laufe von zehn Jahren bei Real Live Jazz angesammelt hat, zusammenkehren, zwar nicht entsorgen, aber an die Seite schieben.

Erfrischend, exotisch und warm, mal einfühlsam, mal in Ekstase, wild und amüsant - eine bunte Mischung zeichnet das Duo "Magia Encanta" aus. Die Zuhörer werden jedes Mal aufs Neue auf eine farbenreiche Reise durch Brasilien geführt. Das seit 2015 bestehende Duo widmet sich dem brasilianischen Bossa Nova und Samba sowie seit neustem auch der portugiesischen und brasilianischen Popularmusik. Ihr Repertoire zeichnet sich durch interessante Arrangements und die sphärische Intimität im Zusammenspiel beider Musiker aus.

Die Sängerin Elsa Johanna Mohr lebte eineinhalb Jahre in Brasilien und lernte dort die brasilianische Sprache und Musik lieben. Mit ihrer Stimme führt sie die Zuhörer durch Brasilien und eröffnet ihnen immer wieder neue exotische Klangwelten. Der Jazzgitarrist Alex De Macedo hat sowohl brasilianische als auch ostfriesische Wurzeln. Seine ausdrucksstarke, sehr individuelle Art zu spielen ist dabei sein Markenzeichen und brachte ihm bereits den John Scofield Jazzpreis "Go for Sco" ein.

Magia Encanta - brandneuer Teaser auf youtube
Magia Encanta - Leaozinho - by Caetano Veloso auf youtube

Magia Encanta - soundcloud

Elsa Johanna Mohr voice/guitar/percussion 
Alex de Macedo voice/guitar
Daniel Manrique-Smith flute 

arrow März/31
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Roxy or elsewhere
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Roxy Jazz, Jazz im Stecken, Zockpalast@Barracudabar, Jazz@ArtyFarty. Das Belgische Viertel war einst eine Bastion der freien Kölner Jazz Szene. Es ist, das Treiben auf dem Brüsseler Platz ausgenommen, ruhiger geworden die letzten Jahre. Der Stecken ist einer Sanierung zum Opfer gefallen und jetzt ein Heizungskeller. Der Zockpalast hat keinen Nachfolger gefunden, Jazz@ArtyFarty musste einem neuem Konzept weichen, der Umzug von Jazz im Stecken ins Roxy währte sechs Jahre lang, bis das Roxy letztes Jahr die Reißleine zog und statt allwöchentlich nur noch gelegentlich Jazz anbietet.

Pablo Held, Oliver Lutz und Silvio Morger hatten bei allen Reihen mächtig ihre Finger mit im Spiel. Ob kuratierend, organisierend, werbend, spielend und noch mehr spielend. Wenn nicht mehr im Stecken, Zockpalast, ArtyFarty oder Roxy dann halt elsewhere.

Das es das ABS trifft, diese in allen Belangen wichtigen Vertreter der Kölner Jazz Szene begrüßen zu dürfen, noch dazu mit Norbert 'Guitar' Scholly im Schlepptau, macht den Verlust der oben genannten Spielstätten ein wenig und noch viel mehr erträglicher.

Norbert Scholly guitar 
Pablo Held piano 
Oliver Lutz bass 
Silvio Morger drums 

arrow April/07
DEU

Düppe | Nowak | Khabirpour
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"Es rockt, groovt und ist ganz allgemein dazu angetan, auch Nichtjazzhörer zum Jazz zu ziehen."

So zu lesen in einer Plattenkritik (fairaudio) zu Jens Düppes neustem Album "Dancing Beauty". Wenn auch die Besetzung heute eine ganz andere und auf Initiative von Matthias Akeo Nowak zustande gekommen ist, die Richtung ist gegeben. Auch Nowak eilt der Ruf voraus mit einem frischen Blick dem vermeintlich ausgelutschten Musikstil Jazz neue Geltung auch bei "Nichtjazzhörern" zu verschaffen. Jens Düppe, dessen erklärtes Ziel es ist, der Improvisation im Jazz ohne stilistische Grenzen und Einschränkungen neue Wege zu öffnen, wurde hierfür mit dem WDR Jazzpreis 2019 für Improvisation ausgezeichnet.

Das Trio Düppe / Nowak / Khabirpour ist der beste Beweis, dass die die Kampagne 'Jazz is dead' der Kölner Jazz Konferenz für ein neues Verständnis des Genre Jazz, absolut ihre Berechtigung hat.

Matthias Akeo Nowak bass 
Riaz Khabirpour guitar 
Jens Düppe drums 

arrow April/14
DEU

Vibe
Benedikt Jäckle saxophone 
Leandro Irarragorri piano 
Calvin Lennig bass 
Jonas Kaltenbach drums 

arrow April/21
DEU

Eva Buchmann am Ostersonntag
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Eva Buchmann , 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18 und auch 2019 bei Real Live Jazz. Im Duo, Trio, Quartett, Quintett, zuletzt im Sextett "Eva Buchmann´s Gumbo", umgarnt sie mit ihrem freundlich strahlendem Wesen, welches in ihren Kompositionen und Arrangements unnachahmlich zum Ausdruck kommt, ihr Publikum.

Closeharmony Gesang, Scat, heißer Swing, Latin, Modern Jazz, Wintermusik, mit "Gumbo" New Orleans Style Mucke: Eva Buchmanns Auftritte sind immer absolute Highlights. Der beste Beweis dafür ist, dass sich ihr Strahlen am Ende der Konzerte in den Gesichtern der Zuhörer wiederspiegelt.

Verehrter Musikfreund, es wird nicht leicht werden dem österlichem Tanzverbot Folge zu leisten, Sie sollten es auf jeden Fall versuchen.

Eva Buchmann voice 
Johannes Behr guitar 
Malte Dürrschnabel alto saxophone 
Volker Heinze bass 
 

arrow April/28
DEU

WELS
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WELS auf Tour. An sechs aufeinanderfolgenden Tagen in Amsterdam - Daniel Nagel - Bass - Conservatorium van Amsterdam - Köln - Ferdinand Schwarz - Trompete/Flügelhorn und Felix Ambach - Schlagzeug - HfMT Köln - Mannheim - hier sind sich drei der Bandmitglieder erstmals an der Hochschule für Musik über den Weg gelaufen - Bensheim - Felix Ambachs Heimatstadt - Leipzig - weil es eine, wenn auch für Kölner Verhältnisse kleine, dafür aber coole Jazz Szene gibt und zu guter Letzt - Berlin - Julius Gawlik - Saxophon und Johannes 'Jojo' Mann - Gitarre - Jazz Institut Berlin.

Trotz der räumlichen Trennung arbeitet die Band kontinuierlich an ihren Originals im weiten Feld des Modern Jazz. Eigenkomposition machen diese Band aus, hochmotivierte Musiker eben. Das sieht auch die Leitung des BuJazzO so, sind doch vier des Quintetts aktuell Mitglied des Bundesjazzorchesters. Das sagt auch etwas über das Alter der Protagonisten aus. Mit 24 ist Schluss im BuJazzO. WELS gibt es jetzt drei Jahre und wird fortbestehen, je länger desto besser, denn WELS ist eine Band, die ihren Zenit aller Voraussicht nie überschreiten wird.

Ferdinand Schwarz trumpet 
Julius Gawlik saxophone 
Johannes Mann guitar 
Daniel Nagel bass 
Felix Ambach drums 

arrow Mai/05
DEU

Tribute to Ornette Coleman
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Erstaunlich was die Kölner Jazz Szene so auf die Bühne bringt, die Junge Kölner Jazz Szene wohlgemerkt! Mit den aktuellen Projekten der heute auftretenden Musiker/innen ließe sich über Monate ein Programm erstellen ohne Gefahr zu laufen, sich zu langweilen. Von einer Big Band bis zum Duo ist alles vertreten. Dazu dann, wie heute, ein Tribute an einen der einflussreichsten Jazzer der Geschichte, Ornette Coleman. Sehr cool!

Stellt sich die Frage, wer aus dem Quartett die Leitung in die Hand nehmen wird. Die Antwort ist, weder der eine, noch die andere. Ornette Coleman vertrat die Auffassung, dass kein Spieler die Führung innehat und Spielanweisung gibt. Den Ansatz übernimmt das Quartett und so treffen vier Sichtweisen auf Colemans Kompositionen aufeinander, die es gilt zu verweben.

Ein mutiges, spannendes Vorhaben mit dem Reiz für den Zuhörer am Ende des Abends ein einzigartiges Konzert erlebt zu haben. Denn sicher ist, Eins-zu-eins wird sich dieses Konzert, bei aller Professionalität der Beteiligten, nicht wiederholen lassen.

Pascal Klewer trumpet 
Victor Fox saxophone 
Sofia Eftychidou bass 
Leif Berger drums 

arrow Mai/12
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Koi Trio +2
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KOi Bandleader Matthias Akeo Nowak bewegt sich in musikalischen Kontexten, die vielseitiger kaum sein könnten: vom intimen Dialog im Duo zur großen Interaktion im Orchester, von lyrischer Kompositorik zu wilden Free-Abenteuern reicht die breite Stilpalette des 42-Jährigen. Stets gelingt es ihm, seine Stimme in der Mitte der Musik zu finden und sie dort mit seinem klaren und erdigen Spiel zu führen, zu begleiten oder ihr zu folgen. -JazzFacs/Jana Heinlein/Deutschlandfunk 2015

Mit anderen Worten: "Man kann ja nicht immer das Gleiche machen". Ein Zitat Matthias Akeo Nowaks zum x-ten Auftritt seines Trios im ABS. Koi hat in der Tat sehr oft im ABS gespielt. Erstmals im Oktober 2010, geradewegs aus dem Proberaum heraus, seinerzeit noch als Trio ohne Namen, viele Stücke hatten lediglich einen Arbeitstittel. Exakt zwei Jahre später veröffentlicht Nowak mit dem Koi Trio die gleichnamige Debüt CD.

Zurück zu "... immer das Gleiche machen". Ein Blick in das Archiv der Reihe offenbart, dass Auftritte des Trios, mit Gästen wie den Posaunisten Marshall Gilkes, Henning Berg, den Saxophonisten Maxi Jagow, Till Moses Kammertöns, Sebastian Gille, Niels Klein, Paul Heller, Gerry Fuhrmann und Sebastian Schöne, Stefan Karl Schmid und Leonard Huhn und dem Trompeter Bastian Stein, deutlich überwiegen.

Zu Gast +2 sind heute Matthew Halpin am Saxophone und Simon Seidl am Piano.

Matthias Akeo Nowak bass 
Riaz Khabirpour guitar 
Oliver Rehmann drums 
Matthew Halpin saxophone 
Simon Seidl piano 

arrow Mai/19
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Conni Trieder Trio
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Aus den Kompositionen von Conni Trieder sprießen weiche bis kratzige Flötenklänge und treibender bis tröstend streichender Bass; quellen Melodien oder auch expressive Gebilde: da wird in großen Schritten, wie ein Rasiermesser durch die Gegend getrommelt, durch atonale Gefilde gestapft und an den Harmonien gedreht, bis die Köpfe an die Wolken stoßen. Da wird der Kummer in Bb-Moll ausgetragen, kühn in violett gepuzzelt und die Nase in den Wind gesteckt. Denn in diesem Dreigespann gibt es viel Platz für die Anliegen aller und Raum zum Entfalten ihrer Gedankengänge.

Conni Trieder kommt aus Halle an der Saale. Sie studierte Kulturwissenschaften an der Uni Hildesheim und Jazz-Flöte an der HfMT Köln bei Michael Heupel. Wichtige Mentoren waren zudem Dieter Manderscheid, Jürgen Friedrich und Frank Gratkowski. Sie schreibt Musik für Theaterstücke, die sie auch live auf der Bühne performt. 2015 bis 2017 war sie Teil der Band Evelyn Kryger und spielte zahlreiche Konzerte in ganz Deutschland. Mit ihrem Quartett "Das Kleine Grusel" spielt sie ein fast gruseliges Programm mit Stücken von Tom Waits, Kurt Weill, Hanns Eisler und alten Horrorfilmmusiken. 2018 brachte sie mit dem Kleinen Grusel eine Schallplatte heraus. Mit Mox spielt sie alte Musik, wie Henry Purcell und Arcangelo Corelli in einer ungewöhnlichen Besetzung Posaune, Kontrabass und Flöte. Im Conni Trieder Trio mit Lukas Keller am Kontrabass und Jakob Kammerer am Schlagzeug verwirklicht sie ihre eigenen Kompositionen.

Conni Trieder flute 
Lukas Keller bass 
Jakob Kammerer drums 

arrow Mai/26
DEU

The Music Of Wayne Shorter/Kurt Rosenwinkel/Mark Turner
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Keine Frage, Jazzer lieben ihr Tun, suchen die Herausforderung im gemeinsamen musikalischen Gestalten - ob im Proberaum oder auf der Bühne. Doch: Es ist harte Arbeit. Irgendwann einmal haben sie äußerst intensiv dafür geübt. Die Besten tun es immer noch, vorzugsweise täglich.

Legt man sich die Kompositionen eines Wayne Shorter, Kurt Rosenwinkel und Mark Tuner auf den Notenständer, sollte man vorzugsweise täglich üben, um zu den Besten zu gehören.

Aus sicherer Quelle lässt sich sagen, dass genau das auf die vier heute anwesenden Jazzer zutrifft. Können ersetzt den Mut, sich an lebende Legenden heranzuwagen - ob im Proberaum oder auf der Bühne. Bühne frei für einen Tribute auf drei der einflussreichsten Musiker der Jazzgeschichte. In solchen Momenten ist es von großem Vorteil in einer, wenn nicht in  d e r  Hochburg des Jazz in Deutschland zu leben: in Köln.

Ferdinand Schwarz trumpet 
Riaz Khabirpour guitar 
Oliver Lutz bass 
Felix Ambach drums 

arrow Juni/02
DEU

Vitaliy Concerti Virtuosi
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Vitaliy Zolotov sitzt der Schalk im Nacken, und auch sein Lachen ist ziemlich ansteckend. Sein Humor ist bisweilen speziell; über sich selbst zu lachen, ein Leichtes für ihn; ihn in eine Schublade zwängen zu wollen, ausgeschlossen.

Diese Charaktereigenschaften, gepaart mit seinem virtuosen Gitarrenspiel, lässt einem schon mal der Atem stocken. Ehrfurcht wäre dennoch völlig fehl am Platze, dafür versprüht Vitaliy deutlich zu viel Lebensfreude auf der Bühne. Das empfand auch das Publikum des Montreux Jazz Festivals so, das ihn zum Publikumsliebling wählte. Wenn auch einige Jahre her, in der Erinnerung lösen die minutenlangen Standing Ovations des Publikums heute noch Gänsehaut bei Vitaliy Zolotov aus.

Ähnlich dürfte es Vitaliy bei der Auswahl seiner heutigen Bandmitglieder gegangen sein. Mit dabei sind viel Erfahrung auf höchstem Niveau, eine gewisse Gelassenheit, die es braucht, mit Vitaliy aufzutreten, und eine kräftige Prise frischer Wind. Welcher Musiker womit gemeint ist, müssen Sie, verehrtes Publikum, schon selbst herausfinden.

Vitaliy Zolotov guitar 
Simon Seidl piano 
Florian Rynkowski bass 
Leif Berger drums 

arrow Juni/09
DEU

Berlin, Berlin ...
Christoph Möckel tenor sax 
Riaz Khabirpour guitar 
Oliver Lutz bass 
Nils Tegen drums 

arrow Juni/16
DEU

Koi Trio +4
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"KOi Bandleader Matthias Akeo Nowak bewegt sich in musikalischen Kontexten, die vielseitiger kaum sein könnten: vom intimen Dialog im Duo zur großen Interaktion im Orchester, von lyrischer Kompositorik zu wilden Free-Abenteuern reicht die breite Stilpalette des 42-Jährigen. Stets gelingt es ihm, seine Stimme in der Mitte der Musik zu finden und sie dort mit seinem klaren und erdigen Spiel zu führen, zu begleiten oder ihr zu folgen." -JazzFacs/Jana Heinlein/Deutschlandfunk 2015

Mit anderen Worten: "Man kann ja nicht immer das Gleiche machen". Ein Zitat Matthias Akeo Nowaks zum x-ten Auftritt seines Trios im ABS. KOi hat in der Tat sehr oft im ABS gespielt. Erstmals im Oktober 2010, geradewegs aus dem Proberaum heraus, seinerzeit noch als Trio ohne Namen, viele Stücke hatten lediglich einen Arbeitstittel. Exakt zwei Jahre später veröffentlicht Nowak mit dem Koi Trio die gleichnamige Debüt CD.

Zurück zu "... immer das Gleiche machen". Ein Blick in das Archiv der Reihe offenbart, dass Auftritte des Trios, mit Gästen wie den Posaunisten Marshall Gilkes, Henning Berg, den Saxophonisten Maxi Jagow, Till Moses Kammertöns, Sebastian Gille, Niels Klein, Paul Heller, Gerry Fuhrmann und Sebastian Schöne, Stefan Karl Schmid und Leonard Huhn und dem Trompeter Bastian Stein, deutlich überwiegen.

Koi +4, heute mit Simon Seidl / fender rhodes, Matthew Halpin / tenor sax, Oliver Leicht / alto sax, Bo van der Werf / bariton sax.

Matthias Akeo Nowak bass 
Riaz Khabirpour guitar 
Oliver Rehmann drums 
Simon Seidl fender rhodes
Matthew Halpin tenor saxophone
Oliver Leicht alto saxophone
Bo van der Werf bariton saxophone 

arrow Juni/23
DEU

Julian Bossert Trio | CD Release | Dead Beat, Bad Deed
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"Die sich aufschaukelnde Wucht des gleichmäßig federnden Beats provoziert Melodien die noch niemand kennt, weil sie wirklich neu sind." Julian Bossert

Kraft des Kompakten

"Lakonik muss man können. Und man darf sie nicht mit Ironie verwechseln. Beides sind Künste der Anspielung und Abgrenzung. Doch die eine behält einen tiefen Ernst im Inneren, während die andere auf Distanz geht, ohne zu klären, was ihr genau am Gegenstand der Betrachtung liegt. Ein Stück wie "Feelings And Needs" könnte man beispielsweise als Ironisierung von "Body And Soul" verstehen, diese pfiffige Dreistigkeit, sowohl an die typisch balladenhafte Innerlichkeit der Interpretation anzuknüpfen, als auch harmonische Wendungen und Windungen zu übernehmen, eine Art Palimpsest der seit Coleman Hawkins immer wieder bemühten Intensität.

Oder man könnte dem "Mystery Blues" ein wenig "Line For Lyons" unterstellen, mit dem "Ha!" des Connaisseurs auf den Lippen, der den Künstler beim Adaptieren erwischt zu haben glaubt. Aber darum geht es nicht. Denn Julian Bossert, Henning Gailing und Dominik Raab legen mehr Offenherzigkeit in die Musik, als sein müsste, um dazu aus sicherer Entfernung Position zu beziehen.  [...]

Sie verzichten auf die Sicherheit des Harmonischen und spielen mit der Offenheit der Andeutungen, die sich daraus ergeben. Sie konzentrieren sich auf pointierten Swing, auf den Groove im Feinen, vor allem auf das Zusammenwirken der Charaktere, die der Musik die Anmutung des Organischen verleihen und zugleich genügend Integrität behalten, um nicht klischeehaft zu wirken.

Wieder hilft das Lakonische, Unkommentierte und bewusst Kompakte, um der Musik eine Aura der Präsenz zu verliehen. Man hört das Lächeln, aber auch die Klarheit, den Wunsch, das Ziel. Dead Beat, Bad Deed - und vielleicht ist doch auch ein Körnchen Ironie im Spiel. Ein Augenzwinkern nur."

Text©Ralf Dombrowski

Album - Dead Beat, Bad Deed - Tune: "The Golden Woman and The One In Love" - Soundcloud
Julian Bossert Trio - "Sometimes You Are A Monster" (Official Animated Music Video) - YouTube
Ralf Dombrowski - "Kraft des Kompakten" - Text in voller Länge - Julian Bossert - Homepage

Julian Bossert saxophone 
Henning Gailing bass 
Dominik Raab drums 

arrow Juni/30
DEU

Avocado
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Moritz Wesp Foto©Gerhard Richter

Avocado vereint die drei Musiker Moritz Wesp, Alexander Dawo und Leif Berger. Alle drei Bandmitglieder wohnen in Köln und haben sich dort beim Studium an der Hochschule für Musik und Tanz kennengelernt.

Ein Teil ihres aktuellen musikalischen Schaffens besteht darin, in ihrer Musik Begriffe, wie zum Beispiel Komposition oder Improvisation, und den Umgang mit ihnen neu zu beleuchten. Dazu agieren sie unter anderem mit verschiedenen Regelkatalogen, Konzepten und Systemen, mit denen zusätzliche Bedeutungsebenen geschaffen und alte Ebenen aufgeweicht werden können, wodurch sich neue Perspektiven auf bekanntes Material eröffnen.

So experimentiert die Band mit verschiedenen alternativen innermusikalischen Zielen und das "gemeinsame Musizieren" wird bisweilen zum Wettstreit gegeneinander.

Im Oktober 2016 war das Trio Finalist beim Jungen Deutschen Jazzpreis Osnabrück.

Moritz Wesp trombone 
Alexander Dawo bass 
Leif Berger drums