real live jazz
arrow Januar/07 19:30
A B S
DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Git, Git, Drum and Bass
Hanno Busch guitar 
Riaz Khabirpour guitar 
Florian Rynkowski bass 
Leif Berger drums 

arrow Januar/14 19:30
A B S
DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Riaz Khabirpour Quartett
Matthew Halpin saxophone 
Riaz Khabirpour guitar 
David Helm bass 
Leif Berger drums 

arrow Januar/19 19:30
A B S
DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Ausfahrt - Urban Jazz Grunge
event image

Christina Zurhausen (homepage)

Ausfahrt - Urban Jazz Grunge

Von der Autobahn des Modern Jazz kommend nimmt diese Band um die Kölner Gitarristin Christina Zurhausen die Ausfahrt Richtung Avantgarde und Grunge.

Dabei verläuft die Ausfahrt in eigensinnigen Kompositionen an groovigen, freien und auch folkloristischen Gefilden vorbei, ausgestattet mit einem trashigem Gesamtsound und angeleitet durch Christinas nachdenkliches Spiel.

Gerade die Bilder und Stimmungen, die von Elegie und Inbrunst geprägt sind, machen die Musik dieser Band zu einer bewegenden Fahrt, denn der Weg ist hier das Ziel.

Das Kölner Quartett, das seit Ende 2014 zusammen spielt, blickt auf viele schöne Konzerte zurück. Im Mai 2016 wurden sie zum Semi Finale des "Bucharest International Jazz Competition" eingeladen.

Design/18/12

Das Konzert findet im Rahmen der Design/18/12, ein Special innerhalb der PASSAGEN (Interior Design Week Köln), mit Austellungen und Veranstaltungen an altbekannten und neuen, spannenden Orten in Zollstock, Sülz und Klettenberg statt.

Online Magazin/Programm Design/18/12

Christina Zurhausen guitar 
Henning Vetter saxophone 
Torben Schug bass 
Ramon Keck drums 

arrow Januar/21 19:30
A B S
DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Turn
event image

TURN

Schon klar: Klaviertrios gibt es derzeit wie Sand am Meer.

Wie so viele andere Trios hat TURN seine Hausaufgaben gemacht und die Klangwelten von Mehldau, Erskine und Svensson absorbiert, neben der Jazz-Tradition Einflüsse aus Rock, Pop und Elektronik aufgenommen und Bass und Schlagzeug von der Begleitrolle emanzipiert.

Im Gegensatz zu vielen Epigonen jedoch bleiben Jonathan Hofmeister, Florian Herzog und Jan F. Brill nicht bei diesem state of the art stehen. Instinktsicher loten sie die Register des Trioklangs nach neuen Farben aus, drehen und wenden vermeintlich vertraute Formen mit musikantischer Souveränität und finden immer wieder überraschende Wendungen zwischen schwebender Klang-Improvisation, raffiniertem Gewebe und treibendem Marathon-Groove.

Ein pulsierender Basslauf zerstäubt plötzlich zur kollektiven Klangwolke und bevor man weiss, wo oben und unten ist, rollt ein monströser Groove vorbei und pflügt das Feld für eine zauberhaft zarte Melodie. TURN verlässt sich nicht auf Konventionen, die scharfe Kontur und emotionale Treffsicherheit dieser Musik hat ihren Ursprung in aussergewöhnlicher Wachheit für Energie und Freiheit.

Design/18/12

Das Konzert findet im Rahmen der Design/18/12, ein Special innerhalb der PASSAGEN (Interior Design Week Köln), mit Austellungen und Veranstaltungen an altbekannten und neuen, spannenden Orten in Zollstock, Sülz und Klettenberg statt.

Online Magazin/Programm Design/18/12

Jonathan Hofmeister piano 
Florian Herzog bass 
Jan Brill drums 

arrow Januar/28 19:30
A B S
DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Real Live Jazz

findet heute nicht statt. Das ABS bleibt heute nach "Loss mer singe" geschlossen.


arrow Februar/04 19:30
A B S
DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Philipp Brämswig | Stefan Karl Schmid 4tett
event image

Stefan Karl Schmid/ Philipp Brämswig Quartett

ALL IS NOW

Stefan Karl Schmid (sax) und Philipp Brämswig (git) sind über die letzten Jahre musikalisch immer weiter zusammengewachsen. In ihrem gemeinsamen Quartett bündeln sie ihre kreativen Ideen und legen die eigene Musik in die Hände des jeweils anderen, um unvorhergesehene Klänge zu kreieren und neue Pfade zu beschreiten.

Aus dem zeitgenössischen Jazz kommend, wird ihr Spiel neben technischer Virtuosität durch eine außerordentliche Sensibilität und sinnliche Feinheit charakterisiert. Die klaren Themen ihrer Kompositionen werden durch rhythmisch stets überraschende Bewegungen zu Leitfäden der Improvisation.

Mit David Helm (bass) und Fabian Arends (drums) stehen zwei kongeniale Partner zur Seite, die auf einzigartige Weise den kompositorischen Inhalt zum Ensembleklang erheben. Es entsteht Musik, dessen vibrierende Interaktion fesselt und welche sich in stetigem Wandel durch die jeweiligen Begebenheiten auf und vor der Bühne befindet.

Stefan Karl Schmid homepage
Philipp Brämswig homepage

Philipp Braemswig guitar 
Stefan Karl Schmid saxophone 
David Helm bass 
Fabian Arends drums 

arrow Februar/11 19:30
A B S
DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Real Live Jazz

findet heute nicht statt, denn der Karneval regiert die Welt, zumindest in Köln.


arrow Februar/18 19:30
A B S
DEU Köln 50939 Gottesweg 135

RadioHeadJazz

Spätestens seit ihrem bahnbrechenden Album OK Computer, eines der einflussreichsten Alben der 1990er, haben sich Radiohead als innovative, experimentierfreudige Band im Rock-Olymp etabliert.

Die Phase des eingängen Britpop ließ die Band mit eben diesem Album Ok Computer hinter sich und verbanden hier den Sound ihres zweiten Albums The Bends mit Einflüssen aus Ambient, Avantgard und elektronischer Musik. Auf dem nächsten Album Kid A, deutlich weniger gitarrenlastig, dominieren elektronische Klänge und Einflüsse aus Krautrock, Free Jazz und auch moderner Klassik. Das fünfte Studioalbum Amnesiac bedient sich Elementen aus verschiedensten Stilen, insbesondere der Jazz ist hier ausgeprägter als auf jedem anderen Radiohead-Album.

Das RadioHeadJazz Quartett spielt Stücke aus den Alben `Kid A´, `In Rainbows´, `A Moon Shaped Pool´ und `Hail to the Thief´ in "amnesiactischer" Manier.

Entwickelt haben die Kölner Jazzer ihr RadioHeadJazz Programm über die Jahre während zahlreicher "stilloser" Jam Sessions. Stillos steht hier als Synonym für hochkarätige Instrumental Musik und Improvisation, weit weg von den Standards des Great American Songbooks.

Christian Lorenzen wurlitzer
Riaz Khabirpour guitar 
Matthias Akeo Nowak bass 
Jan Philipp drums 

arrow Februar/25 19:30
A B S
DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Esja 4 feat. Theresia Philipp
event image

Esja 4 ist ein junges Jazzquartett um den Gitarristen und Komponisten Gero Schipmann. Schipmann verbindet in seinen Kompositionen traditionellen und modernen Jazz mit Ambient-, Folk- und Pop/Rock- Elementen und schafft damit ein außergewöhnliches Klangbild, das sowohl eingängig als auch komplex, vor Allem aber immer erzählerisch ist.

"Petrichor", das Debütalbum der Band, erschien 2015 bei Nabel Records. Zur Musik dieser Produktion ließ sich Gero Schipmann durch einen einjährigen Aufenthalt in Island inspirieren. "Petrichor" ist kein Album, das Nordeuropa musikalisch wie ein Sampler einfangen möchte, sondern vielmehr nach mehreren Seiten offener Jazz eines Quartetts mit Gitarre an der Spitze, das weder mit technischen Kabinettstückchen angeben noch mit trist-diffusem Sphärennebel langweilen will.

Unterstützt wird das Quartett von der Gast-Saxophonistin Theresia Philipp, die Schipmann’s Kompositionen durch ihre kreative und einfühlsame Spielweise ideal ergänzt.

 

 

Theresia Philipp saxophone 
Gero Schipmann guitar 
Constantin Krahmer piano 
Stefan Rey bass 
Thomas Esch drums 

arrow März/04 19:30
A B S
DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Matthias Erlwein Trio
Matthias Erlewein tenor saxophone 
Henning Gailing bass 
Hendrik Smock drums 

arrow März/11 19:30
A B S
DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Maik Krahl Quartett
event image

Im Sommer 2014, nach seinem Diplomabschluss an der Musikhochschule Dresden, zieht Maik Krahl nach Köln. Auch weil Essen von Köln aus gut zu erreichen ist. Dort studiert er seitdem bei Ryan Carniaux Master Jazztrompete an der Folkwang Universität der Künste.

Ein Blick auf die Besetzungen seiner aktuellen Projekte, Maik Krahl Quartett, Unit 5 und seine Beteiligung am Subway Jazz Orchestra, erklärt die Entscheidung nach Köln zu ziehen, ist doch der überwiegende Teil der Bandmitglieder fester Bestandteil der Kölner Jazz Szene.

Das trifft besonders auf sein Quartett zu. Constantin Krahmer (p), Oliver Lutz (b) und Hendrik Smock (dr), allesamt Absolventen der Kölner Musikhochschule, sind seit Jahren kaum mehr aus der Kölner Szene wegzudenken und stellen die Grundformation des Maik Krahl Quartetts.

Dazu zählt auch Bruno Müller (git), der auf der im Oktober 17 eingespielten Debut CD "Decidophobia" an vier von sieben Tunes beteiligt ist. Die Platte erscheint im Oktober 18 bei Challenge Records unter der Rubrik "Jazz thing next generation", eine Jazz-Talentreihe des Magazins "JazzThing" aus Köln Sülz, mit der dann 74. Veröffentlichung wohl nicht nur quantitativ eine der größten ihrer Art in Europa.

Zur Musik: die Kompositionen des Bandleaders reichen von verträumt-gedankenversunken bis energisch-impulsiv, dann wieder introvertiert und mit Mut zur Stille. Es verspricht ein abwechslungsreicher Abend zu werden, bei dem sich die vier Musiker stets in einem Spagat zwischen der Tradition und der Moderne des Jazz bewegen werden. Ob das der Grund dafür ist die Erstaufnahme des Quartetts "Decidophobia" -Entscheidungsangst- zu nennen? Wer das herausfinden möchte sollte kommen und Maik Krahl persönlich fragen.

Maik Krahl trumpet 
Constantin Krahmer piano 
Oliver Lutz bass 
Hendrik Smock drums 

arrow März/18 19:30
A B S
DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Just Another Foundry
event image

Schon am vergangenen Sonntag war von der Talent Reihe "Jazz thing Next Generation" die Rede. So wie das "Maik Krahl Quartett" Volume 72 bespielen wird, durfte das Kölner Trio "Just Another Foundry" sein Premierenalbum "Bouwer" als Volume 66 in Deutschlands renommiertester von der Zeitschrift Jazzthing herausgegebenen Nachwuchsreihe "Next Generation" veröffentlichen.

Nach dem Gewinn von Wettbewerben, "Junger Deutscher Jazzpreises Osnabrück" 2015, "Tremplin Jazz Award Avignon" 2016, "Maastricht Jazz Award" 2016, war die Veröffentlichung der CD "Bouwer" im Januar 2017 ein weiterer Höhepunkt der rasanten Entwicklung, die das 2014 gegründete Trio der Jungen Kölner Jazz Szene genommen hat.

Überzeugt hat "Just Another Foundry" mit der Kreuzung aus großartiger Jazz-Technik und einem wilden Spirit. Mit einer gemeinsamen Stimme erzählen sie ihre Geschichten, wechseln die Tempi und Tonarten je nach Befinden, jonglieren waghalsig zwischen Atonalität und Wohlklang, zwischen Speedswing und Balladen. Immer unberechenbar bleiben, nur ja in keine Schablone stecken lassen: Diese Grundsatz wollen der Saxofonist, der Bassist und der Drummer um jeden Preis aufrechterhalten. Es geht um Authentizität. Um Einzigartigkeit.

Den Status der Einzigartikgkeit wird der Erstling "Bouwer" jedoch schon sehr bald verlieren. Das zweite Album ist auf dem Weg und bereits im Studio "La Buissonne" in Südfrankreich eingespielt. Nach dem anstehenden Mix wird "Just Another Foundry" den Tag der Veröffentlichung bekannt geben. Stay tuned!

www.justanotherfoundry.de

Jonas Engel saxophone 
Florian Herzog bass 
Anthony Greminger drums 

arrow März/25 19:30
A B S
DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Lennart Allkemper Quartett
event image

Das Lennart Allkemper Quartett bringt zwei Generationen hervorragender Musiker aus vier verschiedenen Nationen zusammen.

Mit dem kanadischen Pianisten Lucas Dann, dem mazedonischen Bassisten Martin Gjakonovski und dem Ausnahme-Schlagzeuger Hendrik Smock hat der junge Kölner Saxophonist und Komponist Lennart Allkemper drei ausgezeichnete Instrumentalisten gefunden, um seinen neuesten Kompositionen Leben einzuhauchen.

Lennard Allkemper saxophone 
Lucas Dann piano 
Martin Gjakonovski bass 
Hendrik Smock drums 

arrow April/01 19:30
A B S
DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Herbie Hancock |Tribute
event image

Oliver Lutz    Foto: Gehrhard Richter

In seiner Autobiografie schrieb der unsterbliche Miles Davis schon 1991: "Es gibt wenige Künstler in der Musikindustrie, die mehr Einfluss auf akustischen und elektronischen Jazz und R&B haben als Herbie Hancock." Zweieinhalb Jahrzehnte später, im sechzigstem Jahr Herbie Hancocks musikalischer Karriere, hat dieser Satz nicht einen Funken an Wahrheit verloren.

Schlagworte zu Herbie Hancocks Auftritt in der Münchner Philharmonie vor vier Monaten im November 2017 waren: Rockjazz-Grooves | Rockjazz mit Hiphop-Frische | Der Musiker aus dem Jungbrunnen | Welthits für München.

Schlagworte für den Tribute an Herbie Hancock bei Real Live Jazz am heutigen Ostersonntag sind: Rockjazz-Grooves | Rockjazz mit Hiphop-Frische | Junge Kölner Jazz Szene | Welthits für Sülz/Klettenberg.

Das es keine sechzig Jahre Bühnenerfahrung braucht, um einem hohen Anspruch zu genügen werden Matthew Halpin - saxophone, Yannis Anft - keys, Oliver Lutz - e-bass und Silvio Morger - drums, mit ihrem ebenso wenig begrenzten musikalischem Horizont eines Herbie Hancocks unter Beweis stellen.

Matthew Halpin saxophone 
Yannis Anft keys
Oliver Lutz e-bass
Silvio Morger drums 

arrow April/08 19:30
A B S
DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Jens Böckamp Quartet
event image

,Morning Dew', die Komposition, mit der sich Jens Böckamp für den WDR Jazzpreis bewarb, zeugt von einem Komponisten und Arrangeur großer Reife, der es versteht (und den Mut hat!), einfache musikalische Ideen zu emotional verdichteten Stimmungen zu entwickeln", heißt es in der Begründung für die Entscheidung, den jungen, in Köln lebenden Saxofonisten und Komponisten Jens Böckamp mit dem WDR Jazzpreis 2017 auszuzeichnen.

Aus dem stillen Kämmerlein heraus allein gewinnt man sicher keinen WDR Jazzpreis für Komposition. Auf sich aufmerksam gemacht hat Jens Böckamp seit seinem Masterabschluss an der HfM in Köln vor fünf Jahren mit dem Gewinn des 1. Preis beim BuJazzO-Kompositionswettbewerb in der Kategorie Big Band + Vocalensemble, der Gründung des Subway Jazz Orchestra, zusammen mit Janning Trumann und Johannes Ludwig sowie der Gründung des Labels FLOATmusic.

Das Jens Böckamps Kompositionen nicht nur eine Fach Jury überzeugen, zeigt der Gewinn des Publikumpreises beim Tremplin Jazz d´Avignon mit dem Flow Quartet, einem seiner acht aktuellen Projekte.

Die Band des heutigen Abends ist keine feste Formation, aber eine von Jens Böckamp sehr gezielt ausgewählte Versammlung von "Lieblingsmitmusikern", um seine neusten Stücke mitunter erstmals vor Publikum aufzuführen.

 

Jens Böckamp Musik | homepage
Subway Jazz Orchestra | Jazzschmiede  2017 | `Progression´- comp. Jens Böckamp | youtube
Flow Quartet | Real Live Jazz@ABS 2013 | `Pork and Turkey´ - comp. Jens Böckamp | youtube

Jens Böckamp tenor & soprano saxophone, composition
Simon Seidl piano 
Joscha Oetz bass 
Thomas Sauerborn drums 

arrow April/15 19:30
A B S
DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Of Cabbages and Kings
event image

Foto: Preisverleihung bei der 49. Internationalen Jazzwoche Burghausen

Herzlichen Glückwunsch an "Of Cabbages and Kings"

Den zweiten Platz machte die Vocal-Formation „Of Cabbages and Kings“ aus Köln, bestehend aus vier herausragenden Frauenstimmen, die mal Brecht, mal Shakespeare auf einzigartige Weise für sich adaptieren. Die Sängerinnen „mit Stimmen wie Irrlichter, die ohne Effekte, effektvoll wirken“, so das Urteil der Jury des 10. Europäischen Nachwuchsjazzpreis der Stadt Burghausen.

Redaktion JazzZeitung 07.März 2018

Hinter dem märchenhaften Namen "Of Cabbages And Kings", was soviel bedeutet wie "von Kohlköpfen und Königen", verbirgt sich eine spannende Neo-A-Cappella Formation aus Köln.

Die vier Sängerinnen Rebekka Ziegler, Veronika Morscher, Sabeth Pérez und Laura Totenhagen lernten sich im renommierten Bundesjazzorchester kennen, mit dem sie nach Russland, Großbritannien und Ecuador tourten, in ganz Deutschland Konzerte spielten und unter der Leitung von John Hollenbeck und Niels Klein zwei CDs aufnahmen.

Of Cabbages and Kings lebt von der Unterschiedlichkeiten und Gemeinsamkeiten der vier Sängerinnen, ihren Backgrounds, ihren jeweiligen Stärken.

Im Frühjahr 2016 gewannen sie den 3. Platz des Sparda Awards. Außerdem sind "Of Cabbages And Kings" seit 2016 Konzertstipendiatinnen der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung.

Ihre Kompositionen wurden vom ORF, DLF und dem WDR übertragen. Konzerte spielten sie im WDR Sendesaal, Theaterhaus Stuttgart, Jazzclub Unterfahrt München usw. und sie tourten durch Österreich und Deutschland.

Veronika Morscher voice 
Sabeth Pérez voice 
Rebekka Ziegler voice 
Laura Totenhagen voice 

arrow April/22 19:30
A B S
DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Morscher/Halpin Group | Spilt Milk
event image

"Spilt Milk" heißt das neue Albumprojekt der österreichischen Sängerin Veronika Morscher und des irischen Tenorsaxophonisten Matthew Halpin. Die beiden Musiker lernten sich während ihres Studiums am Berklee College of Music in Boston kennen und machten Köln nach ihrem Umzug zurück nach Europa zu ihrer geschätzten Wahlheimat. Schon während ihres Studiums spielten Halpin und Morscher in vielen gemeinsamen Projekten und diese enge Zusammenarbeit behalten sie seither bei: Regelmäßig laden sie Musiker aus naher Umgebung und weiter Ferne ein, um mit ihnen ihr stetig wachsendes Repertoire zu erarbeiten. Für ihr neues Album "Spilt Milk" konnte das Duo vier hervorragende, in Köln lebende Musiker für sich gewinnen:

Die akustische Seite wird neben Gesang und Tenorsaxophon von dem gefragten Kontrabassisten Roger Kintopf und von dem facettenreichen Schlagzeuger Silvio Morger abgedeckt. Gemeinsam ergänzen sie durch individuellen Sound und besonderes Zusammenspiel das Klangspektrum der E-Gitarren, die mit Hanno Busch und Martin Schulte hochkarätig besetzt sind. Das Repertoire von "Spilt Milk" beinhaltet Eigenkompositionen von Halpin und Morscher und ausgewählte Standards und bietet eine Tiefe und Vielseitigkeit, die das Einfließen der unterschiedlichen Genre-Vorlieben der jeweiligen Musiker zulässt. Im Mittelpunkt steht das Erzählen, die Improvisation und der Austausch.

Veronika Morscher voice 
Matthew Halpin saxophone 
Hanno Busch guitar 
Martin Schulte guitar 
Roger Kintopf bass 
Silvio Morger drums 

arrow April/29 19:30
A B S
DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Pocket Radio
event image


"Pocket Radio" hat Riaz Khabirpour sein neues Quartett genannt. Für den seit 2006 in Köln lebenden Gitarristen ist der Bandname eine Erinnerung an die eigene Kindheit, als er über dieses Radiogerät Musik zu hören begann. Aber es ist auch mehr: Denn erst das Taschenradio lieferte ihm den Impuls dafür, irgendwann selbst Teil dieser Musikwelt zu sein.

Anfang 2016 rief Khabirpour sein neues Quartett ins Leben, die Musiker wählte er mit Bedacht aus. Klar war, dass die Bassistenstelle Matthias Akeo Nowak übernehmen soll, der schon auf seinem CD-Debüt "The Seeker" 2010 dabei war und in dessen KOI Trio Khabirpour als Gitarrist eine tragende Rolle spielt. Mit dem irischen Tenorsaxofonisten Matthew Halpin und dem deutschen Schlagzeuger Leif Berger hat er zwei junge Musiker in die Band geholt, die zwar noch nicht so lange in Köln leben, aber dennoch schon jetzt die vitale Szene in der Domstadt bereichern.

Die melodisch thematische Achse in diesem Quartett bilden Halpin mit seiner eloquenten, rhetorisch dichten Phrasierung auf dem Tenorsaxofon und der Bandleader, der sich durch das Soundspektrum seiner Gitarre mit verschiedenen Effektgeräten neue Dimensionen des Ausdrucks eröffnet. Beiden Instrumenten gemein ist eine gewisse Nähe zur menschlichen Stimme. Gleichzeitig sind Halpin und Khabirpour aber technisch versierte Instrumentalisten, die sich stets mit ihren Improvisationen eine eigene, stets wieder erkennbare Sprache erspielen. Vor allem in den oft unisono vorgetragenen Themen zeigt sich die Raffinesse dieser Paarung: mit ihrer klanglichen Nähe und Distanz zueinander, mit dem Kontrast aus kühlem Intellekt und heißer Emotion und den Reibungen, wie sie aus "mikrotonalen" Überlagerungen im Zusammenklang beider Instrumente entstehen.

Diese melodische Experimentierlust wäre nicht möglich, wenn nicht eine tight agierende Rhythmusgruppe ein festes Fundament legt. Mit Nowak und Berger sind zwei Musiker am Werk, welche die Leinwand für Halpins und Kharbirpours Improvisationskunst in einen festen harmonischen und rhythmischen Rahmen spannen. Mit seinem holzig warmen Ton auf dem Kontrabass ist Nowak Dreh- und Angelpunkt für die mal zupackend getrommelte Grooves, mal ein den Rhythmus verschleierndes, flirrendes Pulsieren.

Das antizipierende Zusammenspiel der vier Musiker hat auch seine Ursache in den Kompositionen Khabirpours. Die liefern zumeist die Freiheit dafür, den Kopf abschalten zu können, um eine durch den Komponisten vorgegebene Groove oder Form so zu verinnerlichen, dass der Fluss der improvisatorischen Einfälle ungehindert fließen kann. Die stilistische Offenheit des Quartetts ist dann wieder ein Verweis in Khabirpours Biografie: Als er eben als Kind mit seinem "Pocket Radio" am Ohr die vielfältigen Ausprägungen aktueller Musik geradezu in sich aufgesogen hat.

Martin Laurentius - April 2017

Pocket Radio Trailer (youtube) Shave Your Beard

Matthew Halpin saxophone 
Riaz Khabirpour guitar 
Matthias Akeo Nowak bass 
Leif Berger drums 

arrow Mai/06 19:30
A B S
DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Kristina 4
event image

so heißt das neue Projekt der Kölner Altsaxophonistin Kristina Brodersen.

Zusammen mit dem Trompeter Bastian Stein, dem Bassisten Christian Ramond und dem Schlagzeuger Silvio Morger spielt sie Kompositionen,die sie speziell für diese Besetzung geschrieben hat.

Durch das Fehlen eines Harmonieinstrumentes, entstehen für alle beteiligten Musiker neue Freiräume für die Interpretation der Stücke. Inspiriert zu diesem Projekt wurde Kristina durch die Musik von Ornette Coleman, Steve Lacy und durch ihren Mentor Lee Konitz, der über sie schrieb: "I´ve known Kristina for many years and am pleased at hearing her play so naturally well." (Lee Konitz)

Kristina Brodersen saxophone 
Bastian Stein trumpet 
Christian Ramond bass 
Silvio Morger drums 

arrow Mai/13 19:30
A B S
DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Riaz Khabirpour "Voices" | Sabeth Pérez
event image

Seit dem Start der Reihe Real Live Jazz vor neun Jahren stellt Riaz Khabirpour mit "Voices" in loser Folge die Ergebnisse seiner Zusammenarbeit mit Vokalistinnen vor.

Riaz Khabirpour sieht die Stimme als eines der persönlichsten Ausdrucksmittel im Jazz. Wie kein anderes Instrument vermag Sie Stimmungen auszudrücken, Harmonien zum Leuchten zu bringen oder auch in einen dunklen, geheimnisvoll pulsierenden Raum zu tauchen. Jede Stimme ist einzigartig. Für Riaz Khabirpour Anlass und Inspiration der Stimme im Jazz eine besondere, andere Geltung zu verschaffen, immer in engster Kooperation mit der jeweiligen Vokalistin. Heute mit Sabeth Pérez.

Und ja, es sind heute mit Fabian Arends und Leif Berger zwei Schlagzeuger beteiligt.

Sabeth Pérez

Sabeth Pérez (11.04.1992) ist Sängerin und Komponistin. Aufgewachsen mit traditioneller argentinischer Musik sowohl als Ensemblemitglied, als auch als Solistin, sammelte die Sängerin im In- und Ausland schon im jungen Alter viel Konzert- und Aufnahmeerfahrung.

​Neben der Zusammenarbeit mit Bigbands und kleineren Ensembles arbeitet und schreibt sie zur Zeit hauptsächlich mit und für "Of Cabbages And Kings", dem "Marc Doffey Quintett" und ihrem Hauptprojekt, dem  "Sabeth Pérez Quartett".

Sabeth Pérez voice 
Riaz Khabirpour guitar 
Nicolai Amrehn bass 
Fabian Arends drums 
Leif Berger drums 

arrow Mai/20 19:30
A B S
DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Heiko Bidmon´s Ballroom Club
event image

Die Musik des John Kirby Sextet ist heutzutage wahrscheinlich nur noch den frenetischsten aller Swingenthusiasten ein Begriff. Dabei war die „Biggest Little Band in the Land“ ab 1939 mit ihrem Steady Gig im New Yorker Onyx Club über 2 ½ Jahre lang die bekannteste Band auf der West 52nd Street. Die prominenten Mitglieder spielten zum Beispiel in Duke Ellingtons Orchester oder auch später mit Louis Armstrong.

Herausstechend sind die dicht orchestrierten, agilen und wohlüberlegten Arrangements, womit sich der Sound der Truppe vom Thema–Soli–Thema-Aufbau anderer Swingensembles deutlich unterscheidet. Hinzu kommt das elegante Zusammenspiel von Trompete, Klarinette und Altsaxophon, das etwas an den Cool Jazz erinnert, der allerdings erst etwa 10 Jahre später zur Blühte reift.

Ohne diese persiflieren zu wollen, wird sich spielfreudig und virtuos auch mal an Stücken von Beethoven, Chopin, Grieg, Donizetti, Dvorak, Schubert oder Tschaikowski bedient.

Das Ergebnis ist ein einzigartiger, anspruchsvoller, aber unterhaltsamer Bandsound, der nicht nur den Swingpuristen begeistert, sondern auch von Jazzneuling bis Avantgardehörer jedes Publikum mitreißt.

Heiko Bidmon clarinet
Heidi Bayer trumpet 
Johannes Ludwig alto saxophone
Gero Koerner piano 
Hendrika Entzian bass 
Dominik Raab drums 

arrow Mai/24 19:00
A B S
DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Vernissage Jazz Fotoausstellung Peter Tümmers
event image

Aufgepasst, mal ausnahmsweise an einem Donnerstag!

Jazz O Rama, Loft, Salon de Jazz, Freiraum, Stadtgarten, Altes Pfandhaus, Bistro Verde, Acephale, Rufffactory, Greesberger, Real Live Jazz, Jazz Zeit, JazzTrane uvm., Namen von Kölner Orten an denen alleine in diesem Monat Mai über 70 Jazz Konzerte stattfinden werden. Köln, Hauptstadt des Jazz in Deutschland.

Peter Tümmers kennt sie alle. Auch längst nicht mehr existierende Spielstätten der letzten 40 Jahre sind ihm noch in guter Erinnerung. Woche für Woche ist Peter Tümmers in Köln auf Achse, um seine große Leidenschaft, den Jazz, live zu verfolgen.

Vor zehn Jahren dann zum ersten Mal auch mit einer Kamera. Laut eigener Aussage sagen manche er mache das inzwischen ganz gut. In diesem Fall schlichtweg eine Untertreibung. Peter Tümmers Fotos von Konzerten, ob Portraits oder Großaufnahmen, um die Atmosphäre der Spielorte einzufangen, sind einfach großartig und strahlen seine Freude aus, der Kölner Jazz Szene mit seinen Fotos ein Gesicht zu geben.

Jetzt stellt Peter Tümmers zum ersten Mal öffentlich seine Fotos aus. Eine Auswahl aus den Jahren 2015 bis heute.

Nach der Eröffnung der Ausstellung spielt:

Perros of Free

Reza Askari bass 
Francisco Andres saxophone 
Ryan Carniaux trumpet 
Nils Tegen drums 

arrow Mai/24 20:00
A B S
DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Perros of Free
event image

Das Konzert zur Vernissage Jazz Foto Ausstellung Peter Tümmers.

Peter Tümmers Kamera 
Francisco Andres saxophone 
Ryan Carniaux trumpet 
Reza Askari bass 
Nils Tegen drums 

arrow Mai/27 19:30
A B S
DEU Köln 50939 Gottesweg 135

KOi Trio
event image

Das Koi Trio auf dem Weg zu seinem zweiten Album. Premierenabend für die brandneuen Kompositionen des Bandleaders Matthias Akeo Nowak.

Über Matthias Akeo Nowak:

Zentriertheit und Gegenwärtigkeit zeichnen das Spiel des in Köln lebenden Kontrabassisten Matthias Akeo Nowak aus. Längst ist er ein gefragter Sidemann und integraler Bestandteil der jungen, deutschen Jazzszene. Mit seinem Koi Trio zeigt er, dass er auch als Bandleader und Komponist eine eigene Klangsprache gefunden hat.

Matthias Akeo Nowak bewegt sich in musikalischen Kontexten, die vielseitiger kaum sein könnten: vom intimen Dialog im Duo zur großen Interaktion im Orchester, von lyrischer Kompositorik zu wilden Free-Abenteuern reicht die breite Stilpalette des 38-Jährigen. Stets gelingt es ihm, seine Stimme in der Mitte der Musik zu finden und sie dort mit seinem klaren und erdigen Spiel zu führen, zu begleiten oder ihr zu folgen – eine Spielhaltung, die ihren Ursprung vor allem auch in seinen japanischen Wurzeln hat. Denn auf seiner Spurensuche in der japanischen Heimat war es die Auseinandersetzung mit der inneren Ruhe und der eigenen Mitte, das Akzeptieren von unauflösbaren Gegensätzen, die ihn als Musiker in seiner Arbeit inspiriert haben.

Deutschlandfunk, Jana Heinlein, Presse/ Rezensionen, Radio

Matthias Akeo Nowak bass 
Riaz Khabirpour guitar 
Oliver Rehmann drums 

arrow Juni/03 19:30
A B S
DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Lëtz go! #3 | The Electric Lëtzebuerg Trio
event image

Riaz Khabirpour, Luxemburger Staatsbürger und seit vielen Jahren als Dozent an der Echternacher Musikschule Wegbereiter für die jüngsten luxemburgischen Talente, spielt heute im Trio mit zwei herausragenden Jazzern der Luxemburger Jazz Szene.

Pol Bolardi wie auch Pit Dahm, haben ihre Laufbahn am Konservatorium der Stadt Luxembourg begonnen. Die Jazzabteilung des Konservatoriums ist Keimzelle für junge Musiker. Hier werden Talente gesichtet und in der Regel auf ein Hochschulstudium in Amsterdam oder Rotterdam, Brüssel, Paris oder Köln vorbereitet.

Diese Generation junger Jazzmusiker aus Luxembourg fällt seit vielleicht 15 Jahren an den Hochschulen mit ihrem profunden instrumentaltechnischem Können auf. Bedeutender für den überaus großen Erfolg, auch und gerade international, ist mithin der unbedingte Wille dieser Generation Luxembourger Jazzmusiker, durch den persönlichen Ausdruck eine eigene Sprache im Jazz zu formen.

Resultat ist ein erfrischender Mix moderner improvisierter Musik, getrieben von stetig starkem Groove, exquisiten Harmonien, lyrischen Melodien, dem klugen Einsatz von Takt, Spannung und Zurückhaltung, facettenreichen Launen, einer satten Portion interaktivem Zusammenspiel der Band mit garantiertem Spaß Faktor.

Pol Belardi bass 
Riaz Khabirpour guitar 
Pit Dahm drums 

arrow Juni/10 19:30
A B S
DEU Köln 50939 Gottesweg 135

Bröde|Schickentanz Quartet
event image

Letztes Konzert vor der Sommerpause

"Bröde-Vier bedeutet vor allem die Kreation eines eigenen Gruppenklanges, basierend auf der dichten Interaktion von musikalisch starken Charakteren, geprägt von den auf prägnanten Melodielinien beruhenden Kompositionen Matthias Brödes."

Dieser Satz von Bert Noglik (ehem. Kurator des Berliner Jazzfestes) trifft auch auf die aktuelle Besetzung des Bröde-Schickentanz-Quartet zu, mit der Ergänzung, dass es auch Kompositionen von Andreas Schickentanz gibt und, sozusagen als direkte Verbindung zur Jazztradition, einzelne Titel von Wayne Shorter.

Noch nie wurde das Harmonika-Spiel in einer aktuellen Stilistik so virtuos und mit derart außer-gewöhnlichen Soundvorstellungen zelebriert, wie von Matthias Bröde. Das wunderbare Blending der Klangfarben von Harmonika und Posaune fällt auf.

"The world of Matthias Bröde - schooled musician pianist composerharmonica virtuoso...I can only applaud Matthias and his friends. I enjoy and I learn..."   Toots Thielemans

Bröde-Schickentanz-Quartet "live@Hansastudio" August 2017 (YouTube)

Matthias Bröde harmonica, piano 
Andreas Schickentanz trombone 
Volker Heinze bass 
Roland Höppner drums